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Daniel Craigs Beichte Bonds Tod - eine jahrzehntealte Verschwörung?

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Abschließend durfte Daniel Craig James Bond noch einmal in epischer Länge von 163 Minuten auf der Leinwand verkörpern.

(Foto: picture alliance/dpa/DANJAQ and Metro Goldwyn Mayer Pictures/Universal Pictures)

Kaum hat Daniel Craig in "Keine Zeit zu sterben" seinen fünften und finalen Einsatz als 007, wird er quasi zum "Whistleblower". In einem Podcast kommt er auf ein Gespräch vor vielen Jahren zu sprechen, das Bonds Leben besiegelt haben soll.

Mit "James Bond: Keine Zeit zu sterben" hat Daniel Craig im vergangenen Jahr seinen viel diskutierten Abschied als 007 gefeiert. Darüber, wie dieser aussehen soll, habe er sich eigener Aussage nach bereits vor über 15 Jahren Gedanken gemacht. Das verriet der 53-Jährige nun als Gast im "Awards Chatter"-Podcast der US-amerikanischen Branchenseite "The Hollywood Reporter". Demnach habe er das Schicksal von Bond kurz nach der Premiere seines ersten Auftritts als MI6-Agent besiegelt.

Es war das Jahr 2006, als sein Debüt-Film "Casino Royale" gerade Premiere in Deutschland feierte, führt der Schauspieler im Podcast aus. Er saß damals gemeinsam mit Produzentin Barbara Broccoli in einem Auto, als er sie fragte: "Wie viele von diesen Filmen werde ich machen müssen? Und sie antwortete: 'Vier'". Dies sei ihm damals als "sehr viel" vorgekommen, also erwiderte er: "Ok, wenn ich insgesamt vier drehe, kann ich ihn dann am Ende sterben lassen?" Mit einem "Ja" habe ihm Broccoli diesen Wunsch vor gut 15 Jahren gewährt.

Es klingt wie eine jahrzehntelange Verschwörung, die erstmalig zum Ableben Bonds führen sollte. Doch bekanntlich kam dann erst einmal alles anders ... Bevor dies geklärt wird, zunächst der obligatorische Hinweis: Es folgen nun explizite Spoiler zu "Keine Zeit zu sterben"!

Craig: "Ich hatte eine Art Plan in meinem Kopf"

Craigs Wunsch wurde, wie die Zuschauer aller Filme bis zum letzten wissen, erst einmal nicht erfüllt. Auch am Ende von "Spectre" (2015), seinem vierten Auftritt als Bond, erfreute sich 007 bester Gesundheit. Sein fünfter Streich namens "Keine Zeit zu sterben", aufgrund der Corona-Pandemie um über ein Jahr verschoben, schaffte es schließlich Ende September 2021 auf die Leinwand - und Craigs schon viele Jahre zuvor geäußerter Wunsch wurde Realität.

"Ich hatte eine Art Plan in meinem Kopf. Ich wusste nicht genau, wie dieser Plan aussehen soll. Aber wenn wir es richtig anstellen (...), dann würden sie einen Neustart machen müssen." Und dies sei in seinen Augen nur möglich gewesen, indem sie seinen James Bond den Heldentod sterben lassen - ihn "das ultimative Opfer für die gute Sache" erbringen lassen.

Genau das sei mit Bonds Ableben am Ende von "Keine Zeit zu sterben" geschehen. "Die einzige Sache, die er tun konnte, um seine geliebten Menschen vor dem Tod zu bewahren, war, sich selbst zu opfern. (...) Und es fühlte sich richtig an. Er starb als glücklicher Mann." Auch Craig ging als glücklicher Mann vom Set - und das war bekanntlich nicht nach jedem seiner abgedrehten 007-Filme der Fall.

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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