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Teilerfolg vor Gericht Britney Spears darf wieder selbst Autofahren

Sängerin Britney Spears kämpft für die Unabhängigkeit von ihrem Vater.

Sängerin Britney Spears kämpft für die Unabhängigkeit von ihrem Vater.

(Foto: Imago/Future Image)

Es ist ein weiterer Schritt in Richtung eigenständiges Leben für Britney Spears. Die Sängerin darf offenbar nun offiziell wieder ans Steuer eines Autos. Das soll ein Richter im Prozess um ihre Vormundschaft entschieden haben. Ein wichtiger Etappensieg in einem seit sieben Jahren andauernden Kampf gegen ihren Vater.

Britney Spears geht offenbar einen nächsten Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wie das US-Magazin "People" berichtet, habe ein Richter nun entschieden, dass die Sängerin offiziell wieder ans Steuer eines Autos darf.

"Britney ist sehr glücklich, dass die Vormundschaft ihr nun erlaubt, Auto zu fahren", zitiert die Seite einen engen Freund der 39-Jährigen. Spears sei begeistert und sehr dankbar für all die Hilfe, die sie momentan erhält. Die Sängerin sei vergangenen Samstag sogar bereits mit ihrem Freund Sam Asghari am Steuer ihres Autos gesehen worden.

Einige Tage vor dieser Entscheidung verzeichnete die Musikerin bereits einen ersten Erfolg im Vormundschaftsstreit. Am 14. Juli erteilte ihr das Gericht die Erlaubnis, einen eigenen Anwalt engagieren zu dürfen. Mathew Rosengart wird sie künftig im Prozess um die Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears vertreten.

Seit 2014 kämpft sie gegen ihren Vater

Am 23. Juni sagte Britney Spears vor Gericht aus, dass die Vormundschaft durch ihren Vater "Missbrauch" sei. Außerdem sei sie zur Arbeit gezwungen worden und habe gegen ihren Willen eine Spirale eingesetzt bekommen, um keine Kinder mehr bekommen zu können.

Nach psychischen Zusammenbrüchen der Sängerin wurde ihr Vater im Jahr 2008 von einem Gericht als ihr Vormund eingesetzt. Seitdem trifft er alle Entscheidungen über ihr Leben und ihre Finanzen. Britney Spears soll bereits seit 2014 versuchen, aus der Vormundschaft auszubrechen.

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Erst vor kurzem postete die Sängerin ein Bild bei Instagram, auf dem mit Buchstabenwürfeln "Ein Tag nach dem anderen" zu lesen ist. Darunter schreibt die 39-Jährige: "In einem meiner letzten Posts habe ich 'das Leben geht weiter' geschrieben, aber das ist leichter gesagt als getan." In jenem Moment habe es sich angefühlt, als sei es so das einfachste, doch "wir alle wissen, dass ich niemals loslassen werde und so lange weitermache, bis ich alles gesagt habe, was ich sagen muss".

Und genau das habe sie noch nicht einmal annähernd getan. Es ist zu erwarten, dass während des Prozesses weitere Einzelheiten über den von ihr angeklagten Missbrauch öffentlich werden.

Quelle: ntv.de, sso/spot

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