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Vip, Vip, Hurra! Büchners Liebes-Aus, Sex und ein "Stinker"

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Teilt gegen Bauer Uwe (l.) und ihren Ex-Freund Ennesto Monté aus: Daniela Büchner.

(Foto: Imago / Collage: ntv.de)

Daniela Büchner tritt nach, ein sanfter Bauer wird zum Läster-Opfer und Pietro Lombardi spricht über seine "innere Leere" - hier kommen die Promi-News der Woche mit einer Frage: Ist es noch lustig, über das Sexleben von "Stinkern" mit "Fettschürze" zu sinnieren?

Was für eine Woche! Es hätte für die TV-Persönlichkeit Danni Büchner alles so beschwingt sein können. Sie nimmt auf einem der schönen Stühle des mondänen Mobiliars in der Villa von Désirée Nick Platz und plaudert im Podcast der Künstlerin über ihr Leben, ihren Alltag und - wenn man Nicks Raffinesse der Gesprächsführung kennt - schon bald auch über ihre Liebhaber, vor allem jene, die schnell Reißaus genommen haben.

Und natürlich wird in so einem Podcast - gerade, wenn "die spitzeste Zunge der Nation" Gastgeberin ist - den Leuten so manches entlockt, wo sie sich hinterher hoffentlich fragen, ob es wirklich so clever gewesen ist, einfach draufloszuplappern. Jedenfalls, wenn die eigene Moral noch nicht komplett verloren ist.

Immer öfter sollte man sich fragen, wo er liegt, dieser kleine Unterschied zwischen Lästern und Böswilligkeit. Und wie man sich selbst fühlen würde, wenn man fremde Menschen über sich sagen hörte, man würde beispielsweise "stinken". So geschehen in Nicks Podcast. Bauer Uwe Abel, der mit Büchner kürzlich gemeinsam im Reality-Format "Promi Big Brother" zu sehen war, wurde übel mitgespielt.

Mehr noch: Nick und Büchner orakeln sogar munter fröhlich über das Liebesleben des gutmütigen Bauern und seiner Bäuerin Iris, die wohl ebenfalls "stinken" würde. Von "Fettschürzen" ist da auf einmal die Rede, von "Wildschweinen", die übereinander herfallen. Kann man machen. Ist aber ziemlich würdelos, vor allem vor dem Hintergrund, dass Bauer Abel aufgrund seiner Erbkrankheit in seinem Leben schon viele verbale Verletzungen ertragen musste. Was ist humoriger Klatsch und was schon fast böswilliger Tratsch? Aber frei nach Ringelnatz: Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

Das wahre Gesicht der Fünffach-Mami

Kaum eine beherrscht das Spiel zwischen Provokation und Polarisierung so gut wie La Nick. Aber ob Danni Büchner dafür die richtige Gesprächspartnerin ist? So berichtet die Auswanderin, ihr On-Off - und nun wohl endgültiger - Ex-Lover Ennesto Monté sei ein "Fehltritt" gewesen, für den sie ihren Geldbeutel sehr weit geöffnet habe. Zuviel für Monté, der bislang geschwiegen hatte, sich nun aber ob der "frei erfundenen Geschichten" und Sticheleien genötigt sieht, sich zu rechtfertigen und seine Sicht der Ereignisse zu schildern. "Angefleht" habe die "Fünffach-Mami" ihn, der Beziehung noch eine Chance zu geben. Davon sei in dem Podcast jedoch keine Rede gewesen. Stattdessen Vorwürfe, obschon auch er ihr eine Tasche im Wert von über 1000 Euro geschenkt habe und weiter: "Ich will einfach dein wahres Gesicht nicht zeigen, denn ich möchte nicht, dass die Leute dich noch mehr hassen, das ist nicht meine Art. Aber lass mich einfach in Ruhe."

Zwei Worte sind es, mit denen Monté nicht nur das Büchner-Kapitel beschreibt, sondern das ganze Dilemma der sozialen Medien: "Hauptsache Aufmerksamkeit." Egal wie, egal mit welchen Mitteln. Ob durch Lügen und Intrigen oder dem Rausposaunen privater, sehr intimer Details, die vor allem eines sind: nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Die innere Leere des Herrn Lombardi

Wie schädlich Social Media und das Leben im vermeintlich so schönen Blitzlicht sein kann, konnte man in den letzten Monaten für allem bei Pietro Lombardi beobachten. Was geschieht, wenn Menschen schon in jungen Jahren der große Ruhm ereilt? Wenn sie sich selbst in einer Blase der Oberflächlichkeit verlieren und schließlich merken, dass alles zu viel geworden ist? Der inzwischen 29 Jahre alte Sänger, der unlängst noch voller Stolz zeigte, was er alles hat, sagt jetzt ganz offen, er habe angefangen, den Menschen, der er eigentlich sei, zu verlieren. Weil er "ein Angeber" geworden sei und darüber "die inneren Werte" vollkommen vergessen habe. Nun sei ihm nur noch wichtig, "im Leben anzukommen".

Britney Spears, so scheint es zumindest, ist dies endlich gelungen. So viele Jahre lebte sie unter dem Einfluss ihres Vaters und den Augen der Öffentlichkeit. Nun, nur wenige Tage nach ihrer Verlobung, scheint sie das wahre Leben in vollen Zügen genießen zu wollen. Ohne Kommentare fremder Menschen. Ohne Likes und Follower. Nur ein, zwei Klicks und sie löschte - zumindest vorläufig - ihren Instagram-Account.

Und was war sonst so los die Woche?

Simone Thomalla und ihr Langzeitfreund haben ihre Trennung bekanntgegeben. Der in der Vorwoche verurteile Jérôme Boateng hat gegen seine Verurteilung wegen Körperverletzung Berufung eingelegt und Nicki Minaj wurde zu einem Gesprächsangebot ins Weiße Haus eingeladen, nachdem sie ihren 22 Millionen Followern auf Twitter erzählt hatte, ein Bekannter von ihr sei nach der Corona-Impfung impotent geworden.

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Die wahnsinnigste Neuigkeit in dieser Woche aber kommt von einer US-Schauspielerin, deren Name vielen nicht ganz so geläufig sein dürfte. Allison Mack, bekannt aus der Superman-Serie "Smallville", hat verfrüht eine Haftstrafe angetreten, nachdem sie für eine Sex-Sekte Frauen rekrutiert hatte. Das Perfide: Nach außen hin tarnte sich die Sekte als Selbsthilfeorganisation für junge Frauen, bot etwa Workshops zum Thema Selbstverwirklichung an.

Die Anklagepunkte lauteten unter anderem auf Menschenhandel und Zwangsarbeit. Frauen wurden gefügig gemacht, sexuell missbraucht und, wie ein ehemaliges Sektenmitglied berichtet, einer "Gehirnwäsche" unterzogen. Medienberichten zufolge sollen fast 20.000 Menschen die Kurse der Sex-Sekte besucht haben. Mit drei statt 18 Jahren Knast kommt Mack, die vor Gericht Reue für ihre Taten zeigte, ziemlich gut davon.

Quelle: ntv.de

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