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Villa "unter den Nagel gerissen" Bushido teilt weiter gegen Abou-Chaker aus

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Wegen Bushidos Corona-Infektion musste der Prozess für zwei Wochen unterbrochen werden.

(Foto: imago images/Olaf Wagner)

Nach der überstandenen Corona-Erkrankung erscheint Bushido im Prozess gegen Clanchef Abou-Chaker wieder vor Gericht. Sein ehemaliger Geschäftspartner habe den Musiker "wie sein Eigentum behandelt", behaupter der Rapper. Der Clanchef ist allerdings der Meinung, dass es Bushidos Frau ist, die ihn "an der Leine führt".

Nach zweiwöchiger Zwangspause ist der Rapper Bushido im Prozess gegen einen Berliner Clanchef wieder in den Zeugenstand gerufen worden. Der Musiker schilderte vor dem Landgericht der Hauptstadt erneut Vorfälle, die zum Bruch der geschäftlichen Beziehungen mit Arafat Abou-Chaker geführt hätten. "Wenn ich was machen wollte, musste ich erklären, warum und weshalb", so der 42-jährige Rapper. Wegen einer Corona-Infektion des Musikers war die Verhandlung für zwei Wochen unterbrochen worden.

Dem Clanchef wird unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Drei seiner Brüder sind als Gehilfen oder Mittäter angeklagt. Es sei zu Straftaten gekommen, nachdem Anis Ferchichi, wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt, 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst habe. Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido eine Millionenzahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Bushido soll bedroht, beschimpft, eingesperrt und mit einem Stuhl sowie einer Wasserflasche attackiert worden sein.

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Bushido, der auch Nebenkläger ist, erklärte in seiner seit mehreren Verhandlungstagen laufenden Zeugenbefragung, der Clanchef habe an ihm viel verdient und ihn "wie sein Eigentum behandelt". Im Zusammenhang mit einem gemeinsamen Villengrundstück mit einer Größe von 16.000 Quadratmetern schilderte Bushido, als er einen Zaun um seine Villa setzen wollte, sei es 2017 zu einem heftigen Streit gekommen. "Er und meine Frau brüllten sich an", so der Rapper.

Abou-Chaker habe dann zu ihm gesagt, dass er "mit Frauen nicht über Grundstücke redet". Die Frau des Musikers "hat die Hosen an, sie behandelt dich wie einen Hund und führt dich an der Leine", soll der Clanchef laut einem RTL-Bericht dem Rapper gesagt haben. Abou-Chaker habe sich zudem eine der Villen auf dem Gelände "unter den Nagel gerissen", erklärte Bushido vor Gericht. Der Prozess wird am 16. November fortgesetzt.

Quelle: ntv.de, uzh/dpa

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