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"Schütze Gott ihn" Capital Bra rudert nach Bushido-Diss zurück

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Capital Bra zählt zu den derzeit erfolgreichsten Deutschrappern.

(Foto: imago/Photopress Müller)

Mit einem, der mit der Polizei zusammenarbeite, wolle er nichts zu tun haben. Mit dieser Begründung sagt sich Rapper Capital Bra zunächst von seinem Mentor und Plattenboss Bushido los. Doch statt nachzulegen, schlägt er kurz darauf versöhnliche Töne an.

Nachdem es zunächst nach einer ausgedehnten Fehde unter deutschen Rappern aussieht, gibt es bereits Zeichen der Entspannung in der Rap-Hauptstadt Berlin. Zunächst sorgte die Meldung für Aufsehen, dass sich Deutschrapper Capital Bra von Produzent Bushido und dessen Label "Ersguterjunge" (EGJ) lossagt. In einem Video bei Instagram erhob der 24-Jährige schwere Vorwürfe gegen Anis Ferchichi, wie Bushido mit bürgerlichem Namen heißt.

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Screenshot Instagram

Doch mittlerweile scheint dem einstigen Bushido-Kumpel das Gesagte Leid zu tun: In einer Instagram-Story, die er am Donnerstagabend veröffentlichte, ruderte Capital Bra ein Stück weit zurück. "An alle, die sagen, ich will oder wollte Bushidos Kindern schaden, schämt euch! Ich hab die wie meine eigenen gesehen, und stünden heute Leute vor der Tür, die seinen Kindern schaden wollen, würde ich runtergehen und sie mit meinem Leben verteidigen" (sic!), schreibt der Rapper mit ukrainischen Wurzeln.

Weiter ging Capital Bra auf die eskalierende Auseinandersetzung zwischen Bushido und Abou-Chaker ein: "Der Krieg mit seiner Vergangenheit ist dreckig, und da kann ich nicht mitziehen." Er habe selber zwei Kinder und wisse, "was Sache ist", so der Rapper. Seine Botschaft schließt er mit versöhnlichen Worten an den ehemaligen Partner:  "Trotzdem wünsche ich Bushido alles Gute. Inshallah. Schütze Gott ihn und seine Familie."

Der 24-Jährige hatte zuvor kritisiert, dass Bushido mit der Polizei zusammenarbeite. Hintergrund ist das Zerwürfnis zwischen Bushido und dem Clan-Führer Arafat Abou-Chaker. Zwar habe er verstehen können, so Capital Bra, dass Bushido, dessen Kinder in Gefahr gewesen seien, Polizeischutz bekommen habe. Was ihm nicht gefalle: "Jetzt scheißt er Leute an, die Leute gehen in den Knast, und ich bin nicht für sowas. Es ist traurig, was dieser Mann dem Team hier angetan hat", erklärt Capital Bra.

Quelle: n-tv.de, kst

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