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"Schlampe von der Straße" Cardi B erklärt sich nach Video-Geständnis

Ein altes Instagram-Video taucht auf, in dem Cardi B von ihrem Job als Stripperin erzählt. Außerdem gibt sie darin zu, Männer unter Drogen gesetzt und ausgeraubt zu haben. Nun reagiert die Rapperin auf die seither auf sie einprasselnden Negativkommentare.

Cardi B steckt in Erklärungsnot. Vor wenigen Tagen tauchte ein altes Instagram-Live-Video der US-Rapperin auf, in dem sie nicht nur zugibt, in früheren Jahren als Stripperin gearbeitet zu haben. Auch habe sie Männer gezielt unter Drogen gesetzt, um sie später auf dem Hotelzimmer auszurauben. Ihre offene Art kommt nicht bei jedem gut an.

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Einige Social-Media-Nutzer kritisieren das Verhalten der heute 26-Jährigen und vergleichen ihre Taten sogar mit jenen von R. Kelly. Es wurde der Hashtag #survivingcardib ins Leben gerufen, in Anlehnung an die Dokumentation "Surviving R. Kelly". Nun versucht Cardi B, sich bei Twitter zu erklären.

"Ich habe eine Vergangenheit, die ich nicht ändern kann", schreibt die Musikerin dort. Ihr Leben sei nicht immer "perfekt" gewesen, das wisse sie selbst. "Ich hatte sehr begrenzte Möglichkeiten." Also habe sie das getan, "was getan werden musste, um zu überleben". Stolz auf ihre damaligen Aktionen sei sie aber nicht.

"Andere Frauen können das nicht"

Anders als einige andere Rapper, die laut Cardi B ihre Missetaten musikalisch verherrlichen oder gar lobpreisen, wolle sie ihre Vergangenheit nicht zum Thema ihrer Songs machen. Die 26-Jährige fühle sich verantwortlich dafür, solche Dinge nicht schönzureden. Stattdessen sei sie froh, dass sie sich aus ihrer früheren Lage erheben konnte und nun ein besseres Leben führen kann. "Andere Frauen können das nicht."

Dass es Belcalis Marlenis Almanzar faustdick hinter den Ohren hat, ist für ihre Fans allerdings ohnehin nichts Neues. Immer wieder legt sie sich mit Kolleginnen und sogar US-Präsident Donald Trump an. Sie soll nach Nicki Minaj mit Schuhen und nach anderen Stripperinnen mit Stühlen geworfen haben. Erst vor wenigen Tagen wurde sie bei Twitter deutlich: "Ich habe nie vorgegeben, ein Engel zu sein. Ich war schon immer diese Schlampe von der Straße. Ihr verherrlicht all diese Straßen-Rapper, die einfach nur reden und schmutzige Dinge drehen - eine richtige Straßen-Schlampe könnt ihr aber nicht vertragen", schrieb sie und richtete sich damit an User, die sie bei Twitter kritisierten.

Quelle: n-tv.de, nan/spot

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