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Vor seinem Tod konsumierte Chester Bennington offenbar Alkohol und Drogen.
Vor seinem Tod konsumierte Chester Bennington offenbar Alkohol und Drogen.(Foto: Liu song - Imaginechina)
Mittwoch, 06. Dezember 2017

Autopsie-Bericht verrät Details: Chester Bennington hatte Ecstasy im Blut

Jahrelang kämpfte Chester Bennington mit Depressionen und Suchtproblemen. Zuletzt galt der Linkin-Park-Frontmann als trocken. Die Autopsie hat nun allerdings ergeben: Kurz vor seinem Tod konsumierte Bennington Alkohol und Drogen.

Nach dem Selbstmord von Chester Bennington (1976-2017) im Juli 2017 wird erstmals öffentlich, dass der Sänger der erfolgreichen Band Linkin Park Drogen und Alkohol im Blut hatte, als er starb. Laut dem Autopsiebericht, der nun vom US-Portal "TMZ" veröffentlicht wurde, hätten sich zum Todeszeitpunkt geringe Mengen an Alkohol und MDMA - vermutlich Ecstasy - im Körper des Verstorbenen befunden.

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In der Nähe von Benningtons Leiche seien zudem unter anderem Schlafmittel und eine leere Flasche Bier gefunden worden. Laut dem Bericht habe der Sänger in seiner Vergangenheit auch Antidepressiva verschrieben bekommen. Diese habe er aber länger als ein Jahr nicht mehr eingenommen. Außerdem habe sich Bennington in einem ambulanten Entzugsprogramm befunden und habe vor seinem Tod als trocken gegolten.

Bereits vor seinem Tod war bekannt, dass der Linkin-Park-Frontmann lange Jahre mit Depressionen und Suchtproblemen zu kämpfen gehabt hatte. In der Vergangenheit hatte Bennington auch von Selbstmordgedanken gesprochen.

Besorgniserregender Zwischenfall

2006 sei es laut einem angehängten Polizeibericht bereits zu einem entsprechenden Vorfall gekommen. Benningtons Frau Talinda hatte die Polizei verständigen müssen, weil der Sänger stark getrunken und mit einer Schusswaffe das Haus verlassen hatte. Damals hatte er gedroht, sich umzubringen.

Der Tod von Bennington im Juli kam trotzdem überraschend. Nur wenige Tage vor seinem Tod nahm er gemeinsam mit seinen Band-Kollegen ein lustiges Karaoke-Video auf. Wer die Aufnahmen sieht, kann kaum glauben, dass sich der Mann kurz darauf das Leben nahm.

Quelle: n-tv.de

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