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Schauspieler drohte lange Haft Danny Masterson der Vergewaltigung schuldig

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Masterson bestritt die Vorwürfe bis zuletzt.

Masterson bestritt die Vorwürfe bis zuletzt.

(Foto: picture alliance / zz/NPX/STAR MAX/IPx)

Im Jahr 2017 werden Vorwürfe gegen Danny Masterson laut: Mehrere Frauen bezichtigen den Schauspieler der Vergewaltigung. Ein erstes Gerichtsverfahren scheitert, doch nun wird der frühere "Die wilden 70er"-Star in zwei Fällen schuldig gesprochen.

Der US-Schauspieler und bekannte Scientologe Danny Masterson ist wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen worden. Ein Gericht in Los Angeles befand den 47-Jährigen nach sechstägigen Beratungen für schuldig, zwischen 2001 und 2003 zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Über einen dritten Vergewaltigungsvorwurf konnten sich die zwölf Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen.

Nach dem Schuldspruch wurde Masterson in Haft genommen, das Strafmaß gegen ihn soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Ihm drohen bis zu 30 Jahre Gefängnis, die Staatsanwaltschaft sprach sogar von der Möglichkeit lebenslänglicher Haft.

Ein erstes Verfahren gegen Masterson war im vergangenen Jahr ohne ein Urteil beendet worden, woraufhin die Anklage den Fall neu aufrollte. Masterson hatte damals und auch im neuen Verfahren die Vorwürfe bestritten. Die sexuellen Kontakte seien einvernehmlich gewesen. Die Frauen hatten dagegen berichtet, sie seien teils in einem wehrlosen Zustand gewesen, als Masterson über sie hergefallen sei.

Masterson wurde vor allem durch seine Rolle in der Serie "Die wilden 70er" bekannt, in der er ab 1998 an der Seite von Mila Kunis und Ashton Kutcher spielte. Auch danach war er in zahlreichen Serien zu sehen. Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn waren bereits 2017 bekannt geworden. Der Streamingdienst Netflix kündigte daraufhin die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler an der Erfolgsserie "The Ranch" auf. Masterson sagte damals, die Vorwürfe gingen auf den Produzenten einer gegen Scientology gerichteten Dokumentationsserie zurück.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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