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Bitterer Korb für 007 Darum sagte Hugh Jackman Bond-Rolle ab

Daniel Craig ist ein großartiger James Bond. Kaum vorzustellen, dass beinahe ein anderer den Job gemacht hätte. Hugh Jackman wurde zuerst gefragt, lehnte aber dankend ab. Für seine Entscheidung hat er eigentümliche Gründe vorzubringen.

Er hätte sicherlich einen umwerfenden James Bond abgegeben. Der australische Hollywoodstar Hugh Jackman sollte nämlich eigentlich auf den irischen Schauspieler Pierce Brosnan folgen. Der hatte den britischen Geheimagenten 007 von 1995 bis 2002 in vier Filmen verkörpert: "Goldeneye", "Der Morgen stirbt nie", "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag".

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Auf Pierce Brosnan folgte Daniel Craig als 007 - auch wenn das eigentlich anders vorgesehen war.

(Foto: AP)

Zum Zeitpunkt der Neubesetzung seien die Drehbücher aber zu "unglaubwürdig" geworden, erklärt Jackman nun seine damalige Absage im Interview mit "Variety". Er hätte sie sich mutiger und realistischer gewünscht.

Als ihn der Anruf seines Agenten erreichte, habe er gerade "X-Men 2" gedreht, erinnert sich Jackman weiter. Das habe auch eine Rolle bei der Entscheidung gegen den Kult-Agenten gespielt. Der 49-jährige Schauspieler befürchtete, neben "X-Men" und "Bond" keine Zeit mehr für andere Projekte zu haben.

Wie oft noch, Herr Craig?

Tatsächlich gab es nach Pierce Brosnan dann auch eine etwas längere Bond-Pause. Sein Nachfolger wurde der britische Schauspieler Daniel Craig. Ab "Casino Royale" (2006) spielte er James Bond bisher viermal. Der nächste Film ist für 2019 geplant.

Im 25. 007-Streifen wird Craig dann wohl aber seinen letzten Auftritt in der Rolle haben. "Ich denke, das war es dann. Ich möchte aufhören, solange ich obenauf bin", gab der 49-Jährige zusammen mit der Bestätigung seines erneuten Engagements bekannt. Unmittelbar nach den Dreharbeiten für den letzten Bond-Film "Spectre" hatte er in einem Interview mit dem Magazin "Time Out" gedroht, er würde sich lieber die Pulsadern aufschneiden, als jetzt noch einen weiteren Bond-Film zu drehen.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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