Unterhaltung

"Ja! Ja! Jaaa!" Dieter Hallervorden bejubelt Corona-Impfung

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Ist froh, dass er geimpft wurde: Dieter Hallervorden.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Sänger Tom Jones, Schauspieler Ian McKellen oder Königin Margrethe gehören zu den Promis, die sich bereits gegen das Coronavirus impfen ließen. Nun zeigt sich auch ein bekanntes deutsches Gesicht bei der Prozedur: der 85-jährige Komiker Dieter Hallervorden.

Auch so mancher Promi gehört zu den sogenannten Risikogruppen bei einer Corona-Infektion. Zum Beispiel Dieter "Didi" Hallervorden. Schließlich zählt der Komiker mittlerweile auch schon 85 Lenze. Dementsprechend wurde ihm nun die Impfung angeboten. Und Hallervorden ließ sich offenbar nicht zweimal bitten.

Davon zeugt ein Post, den "Didi" auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht hat. Auf einem Foto ist zu sehen, wie Hallervorden die Impfinjektion mit einer Spritze in den Arm verabreicht wird. Dabei strahlt er nicht nur über das ganze Gesicht. Im zugehörigen Kommentar gibt er sich auch geradezu euphorisch. "Heute gegen Corona geimpft! Ja! Ja! Jaaa!", schreibt Hallervorden.

Der Komiker ist damit einer der ersten deutschen Promis, die ihre Impfung gegen Corona öffentlich gemacht haben. International haben dies unter anderem bereits "Sexbomb"-Sänger Tom Jones, "Der Herr der Ringe"-Schauspieler Ian McKellen oder Königin Margrethe II. von Dänemark. Regisseur Oliver Stone erklärte, er habe sich den in Russland entwickelten Impfstoff verabreichen lassen.

Nicht nur das Alter

Mit seinen 85 Jahren zählt Hallervorden zu der Impfgruppe mit der höchsten Priorität. Neben allen Menschen über 80 Jahren gehören dazu auch Personen, die etwa in der Alten- und Krankenpflege, im Krankenhaus oder in den Impfzentren arbeiten.

In rund drei Wochen wird Hallervorden seine zweite Dosis erhalten. Dass das Comedy-Urgestein, das mit Film- und Fernsehformaten von "Nonstop Nonsens" bis "Honig im Kopf" deutsche Unterhaltungsgeschichte geschrieben hat, so erleichtert über die Impfung ist, hat aber wohl nicht nur mit seinem Alter zu tun. Als Intendant des Berliner Schlosspark-Theaters und Geschäftsführer des Kabaretts "Die Wühlmäuse" leidet er auch stark unter den Folgen des Lockdowns aufgrund der Pandemie.

So versuchte Hallervorden etwa, gegen die Schließung seines Theaters juristisch vorzugehen. Zugleich betonte er allerdings, kein Corona-Leugner zu sein, sondern lediglich die Maßnahme für unverhältnismäßig zu halten. Mit der Impfung unterstreicht er, die Krankheit ernst zu nehmen und geht mit gutem Beispiel voran.

Quelle: ntv.de, vpr

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