Unterhaltung

Dschungelcamp - Tag 14Simone Ballacks späte Abrechnung mit Ofarim

06.02.2026, 01:53 Uhr Verena-Maria-DittrichVon Verena Maria Dittrich
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Wurde sogar "auf Insta" vor Gil gewarnt und würde es unfair finden, wenn "kein guter Mensch" gewinnt: Simone Ballack

Simone schweigt lange und stimmt plötzlich in den Moralchor ein, Ariel attackiert weiter, als gäbe es kein Morgen und Gil und Hardy kämpfen sich durch eine der ekligsten Fressprüfungen der Staffel. Andeutungen, Shitstorms und schlechtes Timing: So war Tag 14 im Dschungelcamp.

Leute, wir drehen uns im Kreis, die Ariel-Platte hat nicht nur einen Sprung, diese permanente gleiche Leier ist inzwischen selbst für Hartgesottene nur noch schwer zu ertragen. Die rotzfreche Göre, die über sich selbst sagt, "eine sehr reine Seele" und eine "hohe emotionale Intelligenz zu haben", geht Ofarim zum gefühlt millionsten Mal von der Seite an und möchte von ihm wissen, warum er aus seinen Fehlern nicht lernt.

An Tag 14 kommt es knüppeldicke, denn zum einen regt sich inzwischen Widerstand gegen ihre Dauer-Attacken, zum anderen kommt plötzlich auch "eine Simone" ums Eck und stimmt in den Kanon der 22-Jährigen mit ein. Hardy und Patrick äußern genervt, "die Schnauze voll zu haben", "weil es einfach nicht aufhört" und sie "immer das Gleiche sagt". Zack, da sind sie gleich selber wieder dran. "Ein Hardy" etwa sei "unsympathisch, peinlich und - unnormal".

Was erlaubt sich Gil Ofarim nur, sich einfach frech besser zu fühlen und mit der Gruppe auch mal zu lachen? Wo "der Typ" doch einfach "so krank" ist! Und kann es vielleicht sein, dass er nur simuliert hat? Das Camp ist ein einziges großes Fragezeichen geworden.

Samira wirft ein, dass es die letzten Tage seien, "wo alle auf dem Zahnfleisch kriechen". Aber dass "ein Gil" für seine Wiederauferstehung weniger Zeit als Jesus benötigt und dann möglicherweise auch noch "die Krone auf dem Kopf" tragen könne, ist für einige Camper, allen voran Frau Ballack, der Stimmungskiller schlechthin.

Simone fühlt sich "verarscht"

Bei der Nachtwache wird eifrig hin und her überlegt, wer das Rennen wohl am Ende machen wird. Vielleicht Ariel? Vielleicht Hubert? Ach nein, bitte nicht. Der hat zu wenig geliefert und macht "zwei Schritte nach vorne und drei wieder zurück". Und während "ein Gil" und ein Patrick gemeinsam eine der ekligsten Fressprüfungen schlechthin wuppen, ziehen die im Camp Zurückgebliebenen ordentlich vom Leder.

Dass Ofarim nach seinem Sturz "wie ein Held" dasteht und seine Heldenreise eventuell sogar bis ins Finale fortsetzt, geht vor allem Simone gegen den Strich: "Wenn Gil gewinnt, dann wäre das für mich nicht okay." Sie fühle sich regelrecht "verarscht", dass er immer noch im Camp sei, sie habe gedacht, der Zuschauer würde das regeln.

An dieser Stelle ein freundlicher Service-Hinweis an die saure Simone: Ein Shitstorm auf Social Media sagt wenig über den Zuschauer aus. Indes wundert Ariel sich, dass die Frau, die "zwei Wochen" gar nichts gegen Gil gesagt hat, jetzt auf einmal den Mund aufmacht. "Aber besser spät als nie."

Es schaukelt sich immer weiter hoch. Plötzlich bringt die Spätmoralistin Gils ehemalige "Let’s Dance"-Partnerin und eine mögliche Affäre zwischen den beiden ins Spiel, um kurz darauf aber zu sagen, nichts sagen zu wollen. Ja, aber Momentchen, denkt sich der Zuschauer, was sind das denn jetzt bitte für halbgare Andeutungen?

Sie würde so viel mehr wissen, schließlich sei sie mit Ofarims Ex-Frau befreundet, und na ja, man könne ja auch mal gucken, wann die Show mit "Ekat" und wann die Trennung war.

Unser tägliches Insta gib uns heute

Am wenigsten wird verstanden, dass es dem Verunfallten besser geht, wo er doch vor zwei Tagen noch halbtot war. Auch herrlich, was so viele Leute den sozialen Medien für eine immense Bedeutung beimessen, frei nach dem Motto: Unser tägliches Insta gib uns heute. So sei ja die Simone vor dem bösen Gil "auf Insta" vielfach "gewarnt worden" und davor, sich mit ihm in eine Show zu begeben. Es könne ihrer Meinung nach auch nicht sein, dass man "einen Gil immer weiter lässt".

Sie habe keine Lust mehr auf diesen "Eiertanz", dass man sich erst furchtbar über den Mann mit dem Vorfall aufrege, dann aber für ihn anrufe. Schließlich machen die Camp-Ladys untereinander aus, dass Ariel ihr endloses verbales Eindreschen auf Ofarim doch bitte "in die Nachmittagsstunden" verschiebe, weil man da "nicht so viel zu tun" habe. Hach ja, "seit zwei Wochen" würde der Simone das alles schon "im Hals hängen", und sie sei sehr froh, dass es jetzt mal raus sei.

Kann es sein, dass die 49-Jährige auf den letzten Metern versucht, in die gleiche Kerbe wie Ariel zu schlagen, in dem Glauben, so noch mehr beim Publikum zu punkten? Liebe Simone, nicht, dass dich das am Ende deinen Einzug ins Finale kostet! Der Zuschauer bemerkt nicht nur einen plötzlichen Stimmungswechsel, sondern auch jegliche Nuancen, seien sie auch noch so klein.

Die Moral-Instanzen brodeln

"Ja, leck mich im Arsch, wo sind denn all die Schmerzen hin? Er ist ja wie ausgewechselt", stellt die Ex-Spielerfrau obendrein fest. Wen will der "skrupellose Typ", dieser "Schweigefuchs", eigentlich "verarschen", hämmert auch Ariel auf Gil wieder und wieder verbal mit ein.

Dass so einer es wagt, "mit den anderen mitzulachen", bringt die Moral-Instanzen des Camps zum Brodeln. Und dann noch der, der "von vorne bis hinten verlogen ist! Simone kommentiert: "Er ist kein guter Mensch, er reflektiert nicht." Angeblich wisse sie über den Mann, der hier plötzlich "wie Phoenix aus der Asche" steige, "noch schlimmere Dinge".

Kaum einen interessiert es, dass Gil und Patrick in der Dschungelprüfung fünf von sieben Sternen erfuttert haben. Der Bauer bringt das Dilemma des 14. Tages auf den Punkt. Der Dschungel sei langsam wie "Game of Thrones". Am Ende fragt Hubert Gil, was denn da war zwischen ihm, "Ekat" und der Ex-Frau. Doch der angezählte Sänger versteht nicht, wieso immer alles "in die Öffentlichkeit" gelangen müsse, in erster Linie sei das doch sein Privatleben. Aber die Leute tun immer alle so, als wären sie dabei gewesen.

Das Dschungelcamp bei RTL und auf RTL+

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft ab 23. Januar bis zum Finale am 8. Februar täglich um 20.15 Uhr bei RTL. Alle Folgen, vorherige Staffeln und Infos zur Show gibt es zudem natürlich auf RTL+

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(Foto: RTL)

Am lautesten urteilen ohnehin meist jene, die weder dabei waren noch etwas wissen. Aber na ja, man hat halt wirklich sehr viel dazu "auf Insta" gelesen.

Gehen muss kurz vor der Zielgeraden Hardy Krüger. Ist aber nur halb so schlimm, er freut sich auf seine Familie, auf was Ordentliches zu futtern und Ariels vermeintlichen Gerechtigkeitssinn wird der 57-Jährige sicher auch nicht vermissen.

Quelle: ntv.de

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