Auszug aus der 30-Zimmer-VillaEx-Prinz Andrew hat die Royal Lodge verlassen

Aufgrund seiner Verstrickung in den Epstein-Skandal wird Prinz Andrew sein Titel aberkannt. Nun muss der Ex-Royal auch sein Zuhause verlassen. Von der Royal Lodge geht es nach Sandringham. Doch das ist nur vorübergehend.
Andrew Mountbatten-Windsor hat Berichten zufolge seine 30-Zimmer-Villa Royal Lodge in Windsor verlassen und ist auf das royale Anwesen Sandringham umgezogen. Laut BBC fand der endgültige Umzug des 65-Jährigen am Montagabend statt.
Der 65-Jährige ist tief in den Epstein-Skandal verstrickt. Der Buckingham-Palast gab im Herbst bekannt, dass Mountbatten-Windsor aus der Royal Lodge ausziehen werde. Gleichzeitig wurde ihm damals sein Prinzentitel aberkannt. Der Bruder von König Charles soll nun angeblich vorübergehend in der Wood Farm in Sandringham wohnen, bis die Renovierungsarbeiten an seinem neuen Zuhause Marsh Farm abgeschlossen sind.
Andrew werde der BBC zufolge "voraussichtlich in den nächsten Wochen nach Windsor zurückkehren", um den Rest seiner Sachen abzuholen. Sein ständiger Wohnsitz sei nun aber offiziell in Norfolk.
Marsh Farm ist laut "House & Garden" ein "recht charmantes Cottage aus rotem Backstein, das jedoch vielleicht nicht ganz den üblichen royalen Standards an Opulenz entspricht, da es ursprünglich als Bauernhaus für einen bewirtschafteten Bauernhof diente". Im Inneren befinden sich demnach eine Küche und zwei Empfangsräume, während auf dem Gelände Nebengebäude und Stallungen stehen.
Verlässt Andrew Großbritannien?
Angeblich hat Andrew außerdem noch einen Plan B in der Tasche. Er könnte Großbritannien endgültig verlassen. Laut dem Royal-Biografen Andrew Lownie verdichten sich die Hinweise, dass der in Ungnade gefallene Bruder von König Charles seinen Wohnsitz nach Bahrain verlegen könnte.
Lownie, Autor der Andrew-Biografie "Entitled", sieht in dem Inselstaat im Persischen Golf den perfekten Rückzugsort für den ehemaligen Herzog von York. "Dort ist er fernab der britischen Presse ... und es ist schön sonnig", erklärte Lownie gegenüber "Page Six".