"Sie ist eine nützliche Idiotin"Fergie winkt großes Geld aus Hollywood

Der Epstein-Skandal hat Sarah Ferguson massiv geschadet - jetzt könnte er sich für sie finanziell auszahlen. US-Studios sollen sich um exklusive Einblicke in ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein reißen. Hinter den Kulissen läuft offenbar bereits ein lukrativer Bieterwettstreit.
Durch den Epstein-Skandal hat Sarah Ferguson in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Ansehen verloren - nun könnte sie aber ausgerechnet daraus finanziellen Nutzen ziehen. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, zeigen zahlreiche US-Medienunternehmen großes Interesse daran, die 66-Jährige für Interviews und Produktionen zu gewinnen. Demnach bemühen sich Fernsehsender, Filmstudios und Streamingplattformen intensiv darum, Fergie, wie die frühere Herzogin von York auch genannt wird, vor die Kamera zu holen.
Im Fokus steht dabei ihre langjährige Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, über die sie nun sprechen soll. Aktuell soll sich Fergie laut Bericht bewusst aus der Öffentlichkeit zurückziehen und in einem luxuriösen Chalet in Österreich aufhalten, wo Übernachtungen mehr als 2000 Euro kosten. Während sie dort Ruhe sucht, soll sich in den USA bereits ein regelrechter Wettbewerb um ihre Geschichte entwickeln.
Eine Quelle aus ihrem Umfeld erklärte gegenüber der "Daily Mail": "Sarah weiß eine Menge. Man muss sich nur die Epstein-Akten anschauen, um zu sehen, wie lange und eng ihre Freundschaft zu ihm war. Sie war jahrelang in seinem Umfeld und muss Dinge gesehen und gehört haben." Dem Insider zufolge entstehen derzeit mindestens sechs neue Dokumentationen über Epstein, darunter auch ein Projekt des Streamingdienstes Netflix. "Jeder will Sarah. Sie hat mehrere Angebote bekommen, zu reden."
Mehrere Anbieter sollen bereits hohe Geldsummen geboten haben. Fergusons Verbindung zu den USA ist dabei nichts Neues: Nach der Scheidung von Andrew Mountbatten-Windsor suchte sie dort verstärkt berufliche Chancen, trat unter anderem bei Oprah Winfrey auf und verdiente Millionen durch Werbeverträge wie den bekannten Deal mit Weight Watchers.
Muss Fergie bald vor Gericht aussagen?
Der aktuelle Druck hängt mit der Veröffentlichung eines riesigen Aktenbestands durch das US-Justizministerium zusammen, der rund drei Millionen Dokumente umfasst. Darin finden sich auch E-Mails von Ferguson, die ihre Beziehung zu Epstein verdeutlichen. Sie bezeichnete ihn unter anderem als "obersten Freund" und als "den Bruder, den ich mir immer gewünscht habe". Im Jahr 2010 schrieb sie ihm der "Daily Mail" zufolge: "Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach." In einer weiteren Nachricht erwähnte sie, sie warte darauf, dass ihre damals 19-jährige Tochter Prinzessin Eugenie "von einem Sex-Wochenende zurückkommt". Zudem geht aus den Unterlagen hervor, dass Ferguson mehr als zehn Jahre finanziell von Epstein abhängig war.
Ein Insider kommentierte ihre Lage nüchtern: "Sie ist eine Idiotin, aber sie ist eine nützliche Idiotin. Der Appetit auf alles, was mit Epstein zu tun hat, lässt nicht nach." Rechtlich müsse Ferguson bislang jedoch keine Konsequenzen befürchten: "Obwohl ihre E-Mails an Epstein furchtbar peinlich sind, zeigen sie keine Mittäterschaft an seinen Verbrechen. Mehrere Studios und Streamer haben ihr bereits substanzielle Summen dafür geboten, sich hinzusetzen und zu erzählen, was sie weiß."
Dennoch könnte Ferguson bald offiziell aussagen müssen. Der US-Kongress hat sie aufgefordert, vor dem House Oversight Committee in Washington zu erscheinen. Dort werden die Epstein-Akten derzeit umfassend untersucht. Epstein selbst hatte sich 2019 in seiner Gefängniszelle das Leben genommen, während er wegen Sexualverbrechen an Minderjährigen in Haft saß.