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Mit Tigertatzen und Pistolen Harry Potter dreht durch

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Daniel Radcliffe spielt mal wieder eine etwas ausgefallenere Rolle.

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Was ist denn mit Daniel Radcliffe los? Na, der dreht doch wieder einen Film. Anders ließe sich kaum erklären, wieso der einstige Harry-Potter-Darsteller im Morgenmantel und schwer bewaffnet durch die Straßen tapsen sollte. Die Bilder vom Dreh gehen um die Welt.

Er sieht verlottert aus. Das kann man gar nicht anders sagen. Wer mit Quietscheentchen-Schlüpfer, Shirt und Morgenmantel auf die Straße geht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Ziemlich sicher. Und dann auch noch die Tigertatzen-Hausschuhe. Das ist nicht der wohlerzogene Brite, als den man Daniel Radcliffe kennt.

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Und tatsächlich: Was da mit blutigen Fingerknöcheln und einer Pistole in jeder Hand durch die Straßen von Neuseelands Hauptstadt Auckland streift, hat mit der Privatperson Radcliffe wenig zu tun. Der 28-Jährige spielt eine Rolle.

"Guns Akimbo" soll ein düsterer Comedy-Streifen werden. Ein Mann erlangt darin gladiatorenartige Fähigkeiten und muss seine Freundin aus den Händen von Kidnappern befreien.

Radcliffe hat in jüngerer Zeit immer wieder ungewöhnliche Rollenangebote angenommen. In "Imperium" spielte er beispielsweise einen FBI-Agenten, der undercover in der rechtsextremen Skinheadszene der USA ermittelt, in "Swiss Army Man" eine sprechende Leiche mit starken Blähungen.

Alles, nur kein Kinderstar

Es brauchte offenbar eine Weile, sich von dem Kinderstar-Klischee zu befreien, das ihm das Harry-Potter-Franchise eingebracht hatte. Radcliffe spielte darin zehn Jahre lang den Titelhelden - im Alter von 12 bis 22.

Ungewöhnlichen Schauspiel-Engagements will Radcliffe wohl auch in der Zukunft treu bleiben. In einer Adaption seines Lieblingsbuchs "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow wäre er gern die "große, schwarze Katze, die Wodka trinkt und mit einer Pistole schießt". Wenn es ein kommerzielleres Projekt werden sollte, dann James Bond. Allerdings würde Radcliffe dann nicht 007 spielen wollen, wie er einmal in einem Interview sagte. Er wäre lieber der Bösewicht.

Quelle: n-tv.de, ame

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