Unterhaltung

Unerlaubte Fotos von Baby Archie Harry und Meghan verklagen US-Bildagentur

AP_20139267708720.jpg

Sind Prozesse gegen Medienanstalten mittlerweile gewöhnt: Meghan und Harry.

(Foto: zz/KGC-375/STAR MAX/IPx)

Wenn es um die Privatsphäre ihres Sohnes geht, verstehen Prinz Harry und Herzogin Meghan keinen Spaß. Den kleinen Archie versuchen sie so gut wie möglich aus der Öffentlichkeit fernzuhalten. Daher gehen sie nun gerichtlich gegen die Veröffentlichung unerlaubter Paparazzi-Fotos vor.

Herzogin Meghan und Prinz Harry wehren sich offenbar vor Gericht gegen die Verbreitung von Paparazzi-Aufnahmen durch eine US-Nachrichten- und Bildagentur. Das berichtet die britische "Daily Mail". Demnach habe am Mittwoch eine entsprechende Anhörung stattgefunden.

132136640.jpg

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Agentur hatte Bilder von Herzogin Meghan und dem einjährigen Söhnchen Archie veröffentlicht, die beide bei einem winterlichen Spaziergang zeigen sollen. Die Fotos seien am 20. Januar im Horth Hill Regional Park auf Vancouver Island entstanden. Die 38-Jährige soll darauf mit Archie in einem Baby-Tragetuch zu sehen sein, das Gesicht und der Körper des Jungen sind dabei verdeckt.

"War nicht zufällig im Park"

Die Fotos seien ohne Einverständnis der Royals aufgenommen worden, erklärte der Anwalt von Meghan und Harry. Außerdem habe es sich nicht um einen öffentlichen Auftritt gehandelt. Die Bilder zeigten Meghan in ihrer privaten Freizeit. Der Paparazzi habe bereits am Tag zuvor vor dem Privathaus des Ehepaars gestanden, seine technische Ausrüstung getestet und Fotos vom Sicherheitszaun gemacht. "Er war also nicht zufällig im Park", fügte der Anwalt laut "Daily Mail" hinzu.

Schon vor wenigen Wochen hatten Meghan und Harry in Kalifornien Klage eingereicht. Paparazzi hatten Archie unerlaubterweise im heimischen Garten abgelichtet. "Der Herzog und die Herzogin von Sussex reichen diese Klage ein, um das Recht ihres kleinen Sohnes auf Privatsphäre in ihrem Haus zu schützen, ohne dass sich Fotografen einmischen, und um diejenigen aufzudecken und zu stoppen, die von diesen illegalen Handlungen profitieren wollen", hieß es im Juli von Seiten des Anwalts der Royals laut dem Branchenmagazin "The Hollywood Reporter".

Quelle: ntv.de, lri/spot