Unterhaltung

Jetzt äußert sich der Veranstalter Hat Jim Carrey ein Double zu den César Awards geschickt?

03.03.2026, 12:06 Uhr
00:00 / 04:23
51st-Cesar-Ceremony-Jim-Carrey-poses-with-the-Honorary-Cesar-Award-during-the-51st-Cesar-Film-Awards-at-L-Olympia-on-February-26-2026-in-Paris-France-Photo-by-Franck-Castel-ABACAPRESS
Jim Carrey (falls er es ist) freut sich über seinen Ehrenpreis bei der César-Verleihung. (Foto: IMAGO/ABACAPRESS)

Die Verwirrung um Jim Carreys Auftritt bei der César-Verleihung hält an: Ist dort wirklich der echte Komiker aufgetreten? Nun meldet sich nicht nur der Veranstalter der Preisverleihung, sondern auch ein Sprecher von Carrey zu Wort.

Am vergangenen Donnerstag bekam der kanadisch-amerikanische Komiker Jim Carrey bei der 51. Verleihung der César Awards in Paris einen Ehrenpreis überreicht. Der 64-Jährige war vor Ort, freute sich augenscheinlich riesig über die Auszeichnung, bekam minutenlangen Applaus und hielt seine Dankesrede sogar auf Französisch.

So weit, so gut. Doch kaum hatte Carrey die Bühne verlassen, wurde sein Auftritt in den sozialen Medien heiß diskutiert. Präziser: seine stark veränderte Optik. "Wer ist dieser Mann? Und wo ist Jim Carrey" oder "Das ist nicht Jim Carrey! Sogar seine Stimme ist anders", lauteten nur zwei von unzähligen Kommentaren, die im Netz die Runde machten. Schnell wurde über eine Schönheits-Operation spekuliert. Tatsächlich wirkt Carreys Gesicht auffällig glatt und prall. Von Falten keine Spur.

Für zusätzliche Verwirrung sorgte dann noch Alexis Stone mit einem mysteriösen Instagram-Post. Der britische Make-up-Künstler ist berühmt - und berüchtigt - für seine hyperrealistischen Masken, mit denen er sich schon in Promis wie Jennifer Coolidge, Lana Del Rey oder Donatella Versace verwandelt hat. Oftmals gelingt es Stone, Presse und Fans dermaßen zu täuschen, dass sie ihn für das Original halten.

Kaum machten erste Spekulationen über Carreys veränderte Optik die Runde, postete der Make-up-Artist drei Fotos auf seinem Instagram-Account. Auf zwei Bildern ist - scheinbar -Jim Carrey bei der Preisverleihung in Paris zu sehen, das dritte Bild zeigt eine Latex-Maske mit seinem Gesicht und künstliche Zähne, die auf einem Tisch liegen. Im Hintergrund grüßt der Eiffelturm. "Alexis Stone als Jim Carrey in Paris", lautet die Bildunterschrift. Mit dem Resultat, dass nun selbst Promis wie Katy Perry, Toni Collette oder Schauspielerin Megan Fox völlig verwirrt sind. Letztere kommentiert Stones Fotos fast schon verzweifelt: "Ich ertrage nicht noch mehr Stress. Ich muss jetzt sofort wissen, ob das real ist!"

Jim Carreys Sprecher schaltet sich ein

Während Alexis Stone schweigt und Megan Fox fast durchdreht, meldet sich nun Gregory Caulier, der Generaldelegierte der César-Akademie, zu Wort. Er bezeichnet Carreys Auftritt als "historisch" und bestätigt, dass es der Komiker war. Das Branchenblatt "Variety" zitiert Caulier mit den Worten: "Jim Carreys Besuch war seit diesem Sommer geplant. Von Anfang an war er von der Einladung der Akademie sehr gerührt. Acht Monate lang fanden konstruktive Gespräche statt. Er arbeitete monatelang an seiner Rede auf Französisch und fragte mich nach der genauen Aussprache bestimmter Wörter."

Carrey sei mit seiner Partnerin, seiner Tochter, seinem Enkel und zwölf engen Freunden und Familienmitgliedern angereist. Zudem habe ihn sein langjähriger Publizist begleitet und "sein alter Freund Michel Gondry, der einen Film und zwei Serien mit ihm gedreht hat, war ebenfalls dabei".

Inzwischen äußerte sich auch ein Sprecher Carreys gegenüber dem "People"-Magazin. Sein Statement vom 2. März fällt nach den wilden Spekulationen der letzten Tage allerdings denkbar knapp aus: "Jim Carrey nahm an der César-Verleihung teil, wo er seinen Ehrenpreis entgegennahm."

Carrey hatte mit seiner extrem körperlichen Komik und seinem großen schauspielerischen Ausdruck in Filmen wie "Die Truman Show", "Die Maske" und "Vergiss mein nicht" internationalen Ruhm erlangt.

Quelle: ntv.de, csp

ParisHollywoodComedyFilmPreisverleihungen