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"Ich hätte den reingenagelt"Heidi Klum bewirbt sich für das DFB-Team

30.06.2026, 17:04 Uhr
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Die neue deutsche Sturmspitze? Heidi Klum. (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und so muss die Fußball-Nationalmannschaft nach dem frühzeitigen WM-Aus viel ernsthafte Kritik einstecken. Oder auch nicht ganz so ernsthafte, wie die von Heidi Klum.

Mit dem perfekten Laufsteg-Auftritt kennt sich Heidi Klum bekanntlich bestens aus. Und auch damit, wie sie als "Germany's next Topmodel"-Chefin Fotos unter die Leute bringt. Jetzt jedoch präsentiert sie in einem Video, dass sie auch auf dem Fußballplatz durchaus eine gute Figur abgibt.

Während ihr Göttergatte Tom Kaulitz gerade ein Praktikum als "Fan-Experte" bei Magenta TV absolviert hat, erweist sich die 53-Jährige als Spezialistin für das Bodenständige. Sie redet nicht nur über das Runde, das ins Eckige muss, sondern nimmt den Ball lieber gleich selbst in die Hand. Genauer gesagt: Sie lässt ihn sich vorlegen.

So ist in dem Clip zu sehen, wie ein namenloser Assistent einen Ball über Klums Schulter wirft, während sie bereits Anlauf aufs Tor nimmt. Klum stürmt zwischen Elfmeterpunkt und Fünf-Meter-Raum auf das Leder zu und hämmert es im Stile einer echten Goalgetterin mit Wucht unter die Querlatte ins Tor.

Abzüge in der B-Note

Nicht nur Klum jubelt über ihren Kunstschuss, auch ihr Assistent ist schwer beeindruckt. "Tor des Jahres = Heidi Klum" ist der Clip entsprechend betitelt. Nur bei einer Sache gibt es dann doch Abzüge in der B-Note: Klums Outfit passt so gar nicht zu ihrer sportlichen Aktion. Statt im Fußball-Dress ist sie in schwarzen Straßenklamotten auf dem Rasen angetreten: schwarze Stiefel, schwarze Hose, langer schwarzer Mantel, schwarze Mütze und dunkle Sonnenbrille.

Letztlich allerdings ist der Auftritt aber ja egal, solange das Ergebnis stimmt. Und so bewirbt sich Klum mit ihrem Video auch prompt um eine Position im künftigen deutschen Sturm. "Ich stehe das nächste Mal gerne zur Verfügung", schreibt sie in ihrem Kommentar an den DFB gerichtet. Und in Richtung des (Noch-)Bundestrainers Julian Nagelsmann ergänzt sie: "Ich hätte den reingenagelt." Schließlich merkt sie noch an: "Herzlichen Glückwunsch an Paraguay."

Tja, wer den Schaden hat, braucht für den Spott halt nicht zu sorgen. Und so muss das DFB-Team nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nun nicht nur die heftige Kritik von allen Seiten ertragen, sondern auch Klums Witze auf seine Kosten.

Quelle: ntv.de, vpr

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