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"Queen of Technicolor" Hollywood-Star Rhonda Fleming ist tot

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Mit ihrer Rolle in Alfred Hitchcocks Psychothriller "Ich kämpfe um dich" gelang ihr der Durchbruch.

(Foto: imago images/Ronald Grant)

Die Filmwelt trauert um die Schauspiel-Ikone Rhonda Fleming. Die in den 40er und 50er Jahren berühmt gewordene Darstellerin verstarb mit 97 Jahren. Neben der Leinwandtätigkeit ist die "Queen of Technicolor" mit ihren roten Haaren und grünen Augen auch für ihre Nächstenliebe bekannt.

US-Schauspielerin Rhonda Fleming, eine Filmgröße der goldenen Ära Hollywoods, ist tot. Sie sei am Mittwoch im Alter von 97 Jahren in einem Krankenhaus in Santa Monica bei Los Angeles gestorben, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Flemings langjährige Assistentin Carla Sapon. Die Kalifornierin drehte in den 40er und 50er Jahren zahlreiche Hollywood-Western und Abenteuerfilme und arbeitete mit Schauspielern wie Glenn Ford, Ronald Reagan und Kirk Douglas zusammen.

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Offiziell hat sich Fleming auch im hohen Alter nie ganz aus dem Filmgeschäft verabschiedet.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Fleming wurde 1923 unter dem bürgerlichen Namen Marilyn Louis in Hollywood geboren und bereits als Schülerin entdeckt. Nach mehreren kleineren Filmrollen gelang ihr 1945 in Alfred Hitchcocks Psychothriller "Ich kämpfe um dich" an der Seite von Ingrid Bergmann der Durchbruch.

Mehr als 40 Filme folgten, darunter "Tropische Abenteuer" von 1953 und "Die nackte Bombe" von 1980. Dabei wurde Fleming gerne für die Rolle der sexy US-Amerikanerin gecastet. Mit ihren roten Haaren, grünen Augen und der hellen Haut galt sie auch als "Queen of Technicolor". Neben ihrer Arbeit beim Film unterstützte sie zahlreiche Organisationen, die unter anderem gegen Krebs, Obdachlosigkeit und Kindesmissbrauch kämpften.

Anfang der 1960er Jahre wandte sich Fleming, die insgesamt sechsmal verheiratet war, verstärkt der Fernsehkarriere zu. Sie drehte bis in die 1990er Jahre. In den Ruhestand hatte sich die Schauspielerin offiziell nie zurückgezogen, wie die "New York Times" aus einem früheren Interview Flemings zitierte. Sie beschloss demnach lediglich, weniger zu arbeiten. Fleming hinterlässt einen Sohn, vier Stiefkinder, mehrere Enkel sowie Urenkel und Ururenkel.

Quelle: ntv.de, jru/dpa/spot