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Paramounts Übernahme von WarnerHollywoodstars revoltieren gegen Groß-Fusion

24.04.2026, 03:19 Uhr
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Vor dem New Yorker Büro von Warner versammeln sich Gegner der Übernahme. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)

Robert De Niro, Sofia Coppola und andere Hollywoodstars sehen eine geplante Fusion zweier Groß-Studios äußerst kritisch. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery haben einer Übernahme durch Paramount jetzt allerdings zugestimmt.

Während die Aktionäre von Warner Bros. Discovery grünes Licht für eine geplante, 111 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme durch Paramount Skydance gegeben haben, formiert sich in Hollywood weiter prominenter Widerstand. Robert De Niro, Sofia Coppola und Holly Hunter gehören zu den jüngsten Unterzeichnern eines offenen Briefes gegen den Mega-Deal, berichtet das US-Branchenblatt "Variety". Bis Donnerstagmorgen US-Zeit hatten bereits 4.194 Branchenvertreter den Aufruf unterschrieben. Auch 75 Oscarpreisträger und Nominierte gehören mittlerweile zu den Unterzeichnern.

In dem Schreiben drücken die Unterzeichner ihre "unmissverständliche Ablehnung" der Fusion aus. Sie würde ihrer Einschätzung nach "eine ohnehin schon konzentrierte Medienlandschaft weiter festigen und den Wettbewerb in einer Zeit einschränken, in der unsere Branchen - und das Publikum, das wir bedienen - dies am wenigsten gebrauchen können. Die Folge wären weniger Möglichkeiten für Kreative, weniger Arbeitsplätze im gesamten Produktionsökosystem, höhere Kosten und eine geringere Auswahl für das Publikum in den Vereinigten Staaten und weltweit", heißt es in dem Schreiben.

Fusion noch nicht durch

Weiter wird erwähnt, dass die Zahl der großen Filmstudios sich durch den Deal auf nur noch vier reduzieren würde. Die Liste der Prominenten, die den Brief bereits unterzeichnet haben, ist lang. Dazu zählen unter anderem Florence Pugh, Pedro Pascal, Edward Norton, Joaquin Phoenix, Ben Stiller, Kristen Stewart und Bryan Cranston. Auch Regie-Größen wie David Fincher, Denis Villeneuve, Yorgos Lanthimos und J.J. Abrams sowie weitere große Namen wie Jane Fonda, Glenn Close, Mark Ruffalo oder Lin-Manuel Miranda haben unterschrieben.

Abgeschlossen ist die Fusion trotz des heutigen klaren Aktionärsvotums noch nicht. Sowohl US-amerikanische als auch europäische Regulierungsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Zudem könnten Generalstaatsanwälte einzelner US-Bundesstaaten mit Klagen gegen die Fusion vorgehen.

Quelle: ntv.de, mau/spot

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