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"Narzisst" und "Soziopath" Jetzt spricht Pamela Anderson über ihren Ex

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Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Pamela Anderson und Tommy Lee.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der Streit zwischen dem ehemaligen Mötley-Crüe-Drummer Tommy Lee und dessen Sohn Brandon wird immer mehr zur öffentlichen Schlammschlacht. Jetzt schaltet sich auch Pamela Anderson ein - mit wenig freundlichen Worten für ihren Ex-Mann.

"Er hat ihm für all jene auf die Nase geschlagen, denen er wehgetan hat" - es wäre zu viel gesagt, dass Pamela Anderson gutheißt, dass ihr Sohn Brandon gegen Vater Tommy Lee die Faust erhoben hat. Jedoch klingt in ihrem langen öffentlichen Brief, den die US-Seite "TMZ" veröffentlicht hat, eindeutig Verständnis für die brutale Aktion durch. Ihr Ex sei dem "Dämon" namens Alkohol verfallen und "ein Desaster, das außer Kontrolle wirbelt". Dies sei an seinen Ausflüchten in den sozialen Medien deutlich zu erkennen, die sie an den "Trump-Stil" erinnerten.

Auf zwei vollen Seiten schüttet Anderson ihr Herz aus, nachdem die Meldung die Runde machte, dass Brandon seinen eigenen Vater ins Krankenhaus geprügelt habe. Es sei nichts Neues, dass sich Tommy Lee nicht wie ein Vater verhalte. Seine ganze Familie, Brandon eingeschlossen, hätten lediglich versucht, ihm aus der Alkoholsucht zu helfen - und weil er sich deswegen nun gedemütigt fühle, wolle er "seinen eigenen Sohn zerstören".

"Nicht bei Verstand"

Es sind harte Worte, die die Mutter seiner Kinder für den Ex findet. Resolut schreibt sie: "Ich werde nie wieder mit Tommy reden, bevor er nicht nüchtern und bei Verstand ist. Er hat versucht, mit mir Kontakt aufzunehmen, was ich aber blockiert habe. Man kann mit einem Verrückten nicht vernünftig reden."

Es sind nicht die einzigen Anschuldigungen, die in dem langen Text auftauchen. Auch die Begriffe "Narzisst" und "Soziopath" fallen. Ihr Ex sei ein Mann, der von seiner aktuellen Verlobten "betrunken gehalten wird", erklärt Anderson.

Tommy Lee keilt zurück

Die Vorwürfe mochte Tommy Lee nicht auf sich sitzen lassen. Auch er gab "TMZ" als Reaktion auf Andersons Brief ein Statement. Darin heißt es: "Trinke ich mehr als Otto Normalverbraucher? Ja. Habe ich jemals meine Söhne verletzt oder mich wegen meiner Trinkerei falsch verhalten? Nein." An den Moment des Vorfalls erinnert er sich folgendermaßen: "Als ich aufstand, drückte er mich gegen eine Wand. Ich wollte meinen Sohn nicht schlagen. Das habe ich nie getan und werde ich nie tun."

Es verwundere ihn jedoch nicht, dass sich seine beiden Söhne und seine Ex-Frau gegen ihn stellten, macht Tommy Lee deutlich: "Ich war auf Tour und habe gearbeitet, um Geld zu verdienen und für ihre Privatschulen, Autos und ihre Zukunft zu bezahlen. Also haben sie viel Zeit mit ihrer Mutter verbracht. Sie wurde zur Heldin für sie. Und ich habe damit meinen Frieden geschlossen."

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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