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Der nächste Präsident? Kanye West pinkelt auf seinen Grammy

Spätestens seit Donald Trump wissen wir, dass eigentlich keine noch so rüde Aktion jemanden daran hindert, US-Präsident zu werden. Da will auch Kanye West, der bekanntlich ebenfalls auf den Posten schielt, nicht hintanstehen. Oder warum zeigt er sich öffentlich beim Wasserlassen?

Der vielfach ausgezeichnete US-Rapper Kanye West hat ein Video auf seinem Twitter-Account hochgeladen, bei dem es vermutlich sogar seine Ehefrau Kim Kardashian ekeln dürfte. Zu sehen ist einer seiner 21 Grammys in einer Toilettenschüssel und ein Urinstrahl, der sich darüber ergießt. Vermutlich ist es der 43-Jährige selbst, der hier seine Notdurft verrichtet.

"Glaubt mir ... Ich werde nicht aufhören", schreibt der Musiker dazu. Zuvor hatte er großen Musiklabels in mehreren Tweets "den Kampf" angesagt. Sein erklärtes Ziel: Er möchte die Rechte an seiner eigenen Musik zurückbekommen.

Kampf gegen die Musikindustrie

Wests Twitter-Tirade erstreckte sich über mehrere Stunden. Dabei tippte er sich so in Rage, dass er irgendwann sogar die Telefonnummer des Herausgebers der Zeitschrift "Forbes", Randall Lane, postete. 30 Minuten später wurde der Tweet mit den Kontaktdaten von Twitter gelöscht, wie die britische "Daily Mail" meldet. West hatte in der Vergangenheit immer wieder versucht, sich als "Milliardär" betiteln zu lassen.

Wests gegenwärtiger Kampf mit seinen Labels begann am Montag, als er die Strukturen der Musikindustrie angriff. Seiner Meinung nach hätten Musiker wenig bis gar keine Macht, weil die Plattenfirmen ihre gesamten Arbeiten besäßen, machte er deutlich. Konkret nahm er seine Labels Universal und Sony ins Visier und schwor, keine neue Musik zu veröffentlichen, bis er von seinen Verträgen mit ihnen befreit sei.

Verstörende Auftritte

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West hat in der Vergangenheit schon so manche krude und provokante Aktion vom Zaun gebrochen. Unvergessen ist etwa seine Wutrede bei den MTV Awards 2009, in der er über die Preisträgerin Taylor Swift herzog.

In jüngster Vergangenheit sorgte der Sänger vor allem mit seinen Plänen, US-Präsident zu werden, für Aufruhr. So lieferte er etwa im Juli einen verstörenden Wahlkampfauftritt, bei dem er auch seine Frau attackierte. Anschließend machten sogar Scheidungsgerüchte die Runde. West und Kardashian sind seit 2014 verheiratet. Gemeinsam haben sie vier Kinder, von denen zwei von einer Leihmutter ausgetragen wurden.

Quelle: ntv.de, vpr/spot