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Erstes Statement nach Suff-FahrtKatja Krasavice hat "Scheiße gebaut"

04.05.2026, 13:34 Uhr
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Gelobt Besserung: Katja Krasavice. (Foto: IMAGO/Berlinfoto)

Ein Jahr ist es her, dass Katja Krasavice betrunken am Steuer erwischt wird und ihren Führerschein verliert. Nun meldet sich die Rapperin mit einem Clubauftritt zurück - und zeigt dabei ungewohnt offen Reue für ihren Fehler.

Nach langer Pause steht Katja Krasavice wieder auf der Bühne - und spricht dabei offen über einen Fehler, der sie viel Geld und ihren Führerschein gekostet hat. Beim ersten Clubauftritt seit mehr als einem Jahr in einer Großraumdiskothek in Hagen hat sie nicht nur mit ihrer Rückkehr für Aufmerksamkeit gesorgt, sondern auch mit ungewohnt ehrlichen Worten.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fiel schon ihre Ankunft auf: Krasavice fuhr in einer weinroten Mercedes G-Klasse vor - allerdings nicht selbst am Steuer. Der Grund: Im Oktober 2025 wurde sie mit 1,28 Promille von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, nachdem sie zuvor zu schnell unterwegs und bereits geblitzt worden war. Die Konsequenz: ein Strafbefehl des Amtsgerichts Leipzig über 73.900 Euro sowie der Entzug der Fahrerlaubnis.

Vor ihrem Auftritt zeigte sich die Rapperin einsichtig. "Ja, ich habe halt Scheiße gebaut, ist auch okay. Ich bin nun dafür bestraft und werde nie wieder, wenn ich nur einen Mini-Tropfen getrunken habe, fahren." Ihr sei bewusst, dass die Situation deutlich schlimmer hätte ausgehen können. "Ich hätte jemanden verletzen können - das wäre sehr schlimm."

Statt selbst zu fahren, setzt sie nun auf einen Chauffeur. "Ich hab' einen Fahrer - ist auch gemütlich. Es ist geil! Ich werde das jetzt auch in Zukunft so machen." Ihren Führerschein will sie im August neu beantragen. Die Erfahrung habe bei ihr Spuren hinterlassen: "Man ist jung, macht Fehler. Ich habe daraus gelernt. Ist auch gut, dass ich bestraft wurde. Vielleicht bringt ja meine Strafe andere dazu, das nicht zu machen."

"Geil ist es nicht"

Dass die Strafe schmerzt, verschweigt sie nicht. "Ist schon scheiße. Geil ist es nicht. Von dem Geld hätte ich meinem Bruder ein neues Auto kaufen können."

Auch beruflich steht für Krasavice ein Neuanfang an. Nach der Trennung von ihrem langjährigen Partner und Manager Drilon Cocaj organisiert sie ihre Karriere nun selbst. "Ich mache jetzt alles selbst. Man merkt aber schon, dass so Managementarbeit nicht ohne ist. Es ist ja viel. Ich muss mich gleichzeitig schminken, Storys machen, Shows planen und Deals eintüten."

Der Auftritt in Hagen war dabei nur der Anfang - allerdings unter erschwerten Bedingungen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung musste sie ihre Musik erst wieder von Produzenten besorgen, denn nach einer Razzia im Oktober 2025 sind Laptop und Speichermedien weiterhin von der Polizei beschlagnahmt. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung. So hatte sie in einem Tiktok-Video behauptete, ein an der Kontrolle beteiligter Beamter habe ihr eine private Sprachnachricht auf ihre Handynummer geschickt, um sich persönlich mit ihr zu treffen und über den Fall zu sprechen. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen Datenschutzverstoßes ein. Inzwischen gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass diese Darstellung erfunden sein könnte.

Trotz allem wirkte Krasavice auf der Bühne laut "Bild"-Zeitung gelöst - und nutzte den Moment sogar für eine klare Botschaft. Mitten im Auftritt habe sie dem Publikum zugerufen: "Leute, wer hat von euch getrunken? Denkt daran: Don't drink and drive!"

Quelle: ntv.de, lpe

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