Unterhaltung

Späte Einsicht Keith Richards raucht nicht mehr

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Ohne Rauch geht's auch: Keith Richards.

(Foto: imago/E-PRESS PHOTO.com)

Wir vermuten mal, es gibt kaum ein Rauschmittel, das Keith Richards in seinem Leben ausgelassen hat. Doch mit 76 Jahren hat der Gitarrist der Rolling Stones offenbar fast allen Suchtstoffen abgeschworen. Nachdem er sich schon vom Alkohol verabschiedet hat, verzichtet er nun auch auf die Zigaretten.

Angeblich ist es ja nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhören. Offenbar auch mit 76 nicht. Und so hat sich Keith Richards in seinem betagten Alter dazu durchgerungen, doch noch mit den Glimmstängeln Schluss zu machen.

Er sei inzwischen seit Oktober 2019 rauchfrei, verriet der Gitarrist der Rolling Stones in einem Radio-Interview mit dem New Yorker Sender "Q104.3". "Ich habe es getan und weiß jetzt Bescheid", so der Musiker scherzhaft.

Richards hatte zuvor einige Jahre versucht, von den Zigaretten loszukommen. Anfang 2019 gestand er aber in einem Interview mit der Musik-Zeitschrift "NME", dass es ihm schwerer falle, das Rauchen aufzugeben, als mit Heroin aufzuhören.

Auch kaum noch Alkohol

In jüngeren Jahren konsumierte Richards die verschiedensten Drogen exzessiv. Seine jahrelange Heroinabhängigkeit überwand er schon Ende der 70er-Jahre. Kokain und anderen Drogen soll er dagegen erst mit über 60 Jahren nach der Jahrtausendwende abgeschworen haben.

Erst Ende 2018 hatte Richards in einem Interview mit der Zeitschrift "Rolling Stone" bekannt gemacht, dass er sich inzwischen größtenteils auch vom Alkohol verabschiedet habe. Nur noch gelegentlich gönne er sich ein Glas Wein oder ein Bier. An anderen Drogen habe er heute überhaupt kein Interesse mehr.

Kurz zuvor hatten die Rolling Stones neue Daten für ihre "No Filter"-Tour bekannt gegeben. Im Mai, Juni und Juli wird die legendäre Rock-Band den amerikanischen Kontinent bereisen und insgesamt 15 Shows spielen.

Sowohl Sänger Mick Jagger als auch er selbst hätten nach der letzten Tour das Gefühl gehabt, dass sie gerade erst warm geworden seien, so Richards in dem Radio-Interview weiter. Deshalb müsse es weitergehen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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