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Nach Ozzys Tod total abgemagertKelly Osbourne versteckte sich hinter einer Perücke

07.09.2026, 12:59 Uhr
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Die Perücke konnte ihren extremen Gewichtsverlust nicht wirklich verbergen: Kelly Osbourne bei der Grammy-Verleihung am 1. Februar 2026. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Als Kelly Osbourne Anfang Februar zur Grammy-Verleihung erscheint, sind viele erschrocken, wie abgemagert die 41-Jährige ist. Die Tochter von Ozzy Osbourne bringt nun den Tod ihres Vaters als Erklärung dafür ins Spiel. In ihrer Trauer habe sie ihre Veränderung gar nicht bemerkt.

Kelly Osbourne hat nach dem Tod ihres Vaters Ozzy Osbourne nach eigenen Worten kaum noch Hunger verspürt. Sobald sie etwas habe essen wollen, sei ihr übel geworden, erklärt die 41-Jährige jetzt in einem Interview mit der britischen Zeitung "Mail on Sunday". Freunde und Familie hätten sie immer wieder auf ihren Zustand angesprochen, doch die Warnungen seien nicht zu ihr durchgedrungen. "Ich konnte nicht sehen, was andere sahen, weil ich so große Schmerzen hatte. Ich sah nur einen gebrochenen Menschen."

Wie viel Gewicht sie tatsächlich verloren hatte, sei ihr erst bei der Anprobe für die Grammy Awards im Februar bewusst geworden, so Osbourne. Auf einer Aufnahme von diesem Termin habe sie sich selbst kaum wiedererkannt. "Ich sagte: Das ist beängstigend. Ich wusste nicht, dass ich so aussehe", sagt die Musikerin. "Meine Wirbelsäule, man konnte jeden einzelnen Knochen sehen."

Kurzfristig habe sie sich deshalb für eine Perücke entschieden. "Ich trug sie, um mein Gesicht zu bedecken, damit man nicht sah, wie schmal meine Wangenknochen wirklich waren." Auch ihre Stylisten hätten gezielt nach Kleidung gesucht, die ihre starke Gewichtsabnahme nicht zusätzlich betonen sollte.

"Ich hatte Angst"

Bei den Grammy Awards wurde auch Kelly Osbournes Vater Tribut gezollt. Der Black-Sabbath-Sänger war im Juli 2025 im Alter von 76 Jahren gestorben. Sie habe sich große Sorgen darüber gemacht, mit ihrem Aussehen von der Würdigung abzulenken, sagt Kelly Osbourne jetzt. "Ich hatte Angst. Ich wollte für meine Mutter da sein und das Vermächtnis meines Vaters würdigen. Aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass ich hätte hingehen sollen."

Vor ihrem Sohn Sidney, den sie 2022 mit ihrem Ex-Verlobten Sid Wilson bekam, habe sie all das zurückgehalten. "Immer wenn er ins Zimmer kam, überkam mich etwas, und ich wurde zur lustigen Mama", erklärt Kelly Osbourne. Vor dem Jungen habe sie nie geweint. Die Erinnerung an Ozzy Osbourne hielten sie dabei wach. Der dreijährige Sidney besuche fast täglich das Grab des Sängers, lege dort eine Feder ab und erzähle seinem Opa vom Kindergarten.

Kelly Osbourne hatte erst in der vergangenen Woche ihr erstes ausführliches Interview seit dem Tod ihres Vaters gegeben. Darin sprach sie ebenfalls über die massive Kritik an ihrer Figur und ihren Umgang damit. "Ich bin damit nicht umgegangen, mir ging es nicht gut", antwortete sie dem "Hello"-Magazin auf eine entsprechende Frage. Und weiter: "Wie soll man mit etwas so Grausamem umgehen, wenn man so krank ist?" Inzwischen gehe es ihr jedoch deutlich besser, versicherte sie. "Man muss den Kopf in Ordnung bringen, bevor man den Körper in Ordnung bringen kann."

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116 123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111), auch per E-Mail oder Chat
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Mit Sidney ist Kelly Osbourne mittlerweile von Los Angeles zurück nach Großbritannien gezogen. "Es ist großartig, wieder zu Hause zu sein und ein Leben für mich und meinen Sohn aufzubauen, in dem ich sehen kann, dass er wirklich glücklich ist", erklärte sie. Dem Umzug vorausgegangen war die Trennung von ihrem Partner, Slipknot-Musiker Sid Wilson, über die erstmals im März berichtet worden war.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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