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Missbrauchsprozess um Royal Kevin Spacey soll Prinz Andrews Ruf retten

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Prinz Andrew soll Kevin Spacey um Hilfe gebeten haben.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Prinz Andrew wird derzeit mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Jetzt soll ihm ausgerechnet der Schauspieler Kevin Spacey aus der Patsche helfen - ein Mann, der selbst mit einem Missbrauchsskandal in Ungnade gefallen ist. Der Schuss kann für den Royal nach hinten losgehen.

Wie verzweifelt ist Prinz Andrew? Seit Virginia Giuffre mit den Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen ist, mit 17 vom britischen Royal missbraucht worden zu sein, ringt der Sohn von Queen Elizabeth II. um seinen Ruf. Den soll nun ausgerechnet der ebenfalls wegen Missbrauchsvorwürfen in Ungnade gefallene US-Schauspieler Kevin Spacey retten. Das berichtet die britische "The Sun".

Ein erster Schritt in diesem schwierigen Unterfangen sei demnach, Prinz Andrews Bekanntschaft mit der inzwischen für schuldig befundenen Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell zu relativieren. Die machte es sich während einer privaten Tour durch den Buckingham Palast im Jahr 2002 auf dem Thron der Queen gemütlich, wie Bilder belegen. Neben ihr: Kevin Spacey.

Prinz Andrew wolle laut "The Sun" nun, dass Spacey vor Gericht zugibt, Maxwell als seine Begleitung zu der Veranstaltung vor 20 Jahren mitgebracht zu haben. "Andrew hatte Spacey zur Tour durch den Palast eingeladen. Sie kam mit ihm - nicht als Gast von Andrew", wird eine anonyme Quelle zitiert.

Prinz Andrew und Maxwell kennen sich schon länger

Dass Andrew sich so weit es geht von Maxwell distanzieren will, liegt auf der Hand. Immerhin wurde sie Ende des vergangenen Jahres in fünf Anklagepunkten für schuldig befunden. Darunter den Vorwurf betreffend, minderjährige Opfer für Jeffrey Epsteins Sexring beschafft zu haben. Das Strafmaß steht noch aus, ihr droht lebenslange Haft.

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Gemeinsame Bilder von Prinz Andrew und Maxwell, auf denen sie mitunter sehr vertraut wirken, gab es auch schon vor dem Jahr 2002. Etwa zwei Jahre zuvor, als die beiden gemeinsam bei der Royal Ascot Rennwoche zugegen waren. Im Schlepptau ebenfalls an ihrer Seite: Jeffrey Epstein. Unmöglich sind auch die Bilder zu dementieren, die Andrew und Maxwell gemeinsam mit der jungen Virginia Giuffre zeigen. Dass Maxwell Jahre später dann nur ein Anhängsel von Spacey gewesen sein soll, bietet vor diesem Hintergrund zumindest Raum für Zweifel.

Wenn nicht doch noch ein außergerichtlicher Vergleich erzielt wird, muss sich Prinz Andrew wohl noch in diesem Jahr in einem Prozess in den USA verantworten. In neu eingereichten Dokumenten vor dem zuständigen Gericht in New York City bestreitet Prinz Andrew laut "Guardian", ein "Mitverschwörer" oder enger Freund des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu sein.

Quelle: ntv.de, uzh/spot

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