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Rammstein-Sänger mit Kampfansage Lindemann: Gibt noch kein Virus gegen mich

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Rammstein-Frontmann Till Lindemann wähnt sich immun gegen das Coronavirus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf seiner Solo-Tour verkauft Till Lindemann Mundschutze mit der Aufschrift "Fuck Corona". Nach einem unbestätigten Infektionsverdacht und einer Nacht auf der Intensivstation bekräftigt der Rammstein-Sänger diese Botschaft nun - nur mit anderen Worten.

Mit einer Nachricht an seine Fans hat sich Rammstein-Sänger Till Lindemann nach einer Nacht auf der Intensivstation zurückgemeldet. "Das Virus, das mich erobern will, ist noch nicht erschaffen", schrieb der Musiker auf Englisch in der Story seines Instagram-Accounts. Zuvor war Lindemann negativ auf das Coronavirus getestet worden.

Der 57-jährige Sänger war am Donnerstag vom Arzt der Berliner Band in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Nach einer Nacht auf der Intensivstation sei er weiter behandelt worden, schrieb die Band auf ihrer Homepage. "Till hat eine Nacht auf der Intensivstation verbracht und wird heute auf eine andere Station verlegt, weil es ihm besser geht", hieß es. "Der Test auf das Coronavirus war negativ." Nähere Angaben machte die Band nicht.

Lindemann war zuletzt mit seiner gleichnamigen Band mit dem schwedischen Multiinstrumentalisten Peter Tägtgren auf Tour. Als Accessoire zu der Konzerttour durch Osteuropa hatten die beiden für einige Auftritte Atemschutzmasken mit der Aufschrift "Fuck Corona" ins Merchandise-Sortiment aufgenommen. Lindemann selbst zog sich bereits einige Male solch einen Mundschutz über.

In wenigen Wochen ist die Fortsetzung der erfolgreichen Stadiontour von Rammstein in Europa und Nordamerika geplant. Bisher gibt es vonseiten der Band und des Tour-Veranstalters keine Angaben, ob die Tour wie geplant stattfinden kann und soll. Nach dem Auftakt am 25. Mai im österreichischen Klagenfurt sind für Deutschland bereits ausverkaufte Konzerte in Leipzig, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Berlin vorgesehen.

Rammstein gilt als international erfolgreichste deutsche Band. Mehr als eine Million Fans der martialisch auftretenden Band besuchten im vergangenen Jahr die von viel Feuer und imposanten Lichteffekten geprägte Show bei 30 Auftritten, davon zehn Konzerte in Deutschland.

Quelle: ntv.de, cri/dpa