Unterhaltung

"Will nichts schönreden" Matthew Perry hatte schwere Zeiten bei "Friends"

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Medikamente und Alkohol machen Matthew Perry immer wieder zu schaffen.

(Foto: REUTERS)

In den 1990er-Jahren gehört Matthew Perry zum Cast der beliebten Sitcom "Friends". An diese Zeit erinnert er sich nun in seinem ersten Buch, in dem er nichts schönreden will. Die Zeit am Set war demnach auch durchaus schon mal schwierig, wie der 52-Jährige zugibt.

Im November veröffentlicht "Friends"-Star Matthew Perry seine Memoiren. In dem 256 Seiten langen Buch mit dem Titel "Friends, Lovers, and the Big Terrible Thing" will der 52-Jährige kein Blatt vor den Mund nehmen und "seine Seite der Geschichte" erzählen, wie "Us Weekly" berichtet.

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Ein Bild aus vergangenen "Friends"-Tagen.

(Foto: imago images/Everett Collection)

"Er möchte von seinen Erfahrungen erzählen - ob gut oder schlecht", zitiert das Magazin eine Quelle. Damit wolle er "anderen helfen und einige Dinge richtigstellen, die entweder bisher nicht erzählt, aus dem Zusammenhang gerissen oder völlig in die falsche Richtung verdreht wurden und einer vollständigen Klärung bedürfen".

So wolle der Schauspieler auch "schwierigere Zeiten" mit dem Cast von "Friends" nicht schönreden. Für Perry seien die Dreharbeiten am "Friends"-Set nicht immer ein "Bett aus Rosen" gewesen. "Er wird auch darüber sprechen, wie die Reunion ablief, das Gute und das Schlechte."

Mehrfach in Therapie

Auch seine Probleme mit Medikamenten- und Alkoholsucht sollen im Buch zur Sprache kommen, verrät die Quelle weiter. Bereits 2001 gab der Schauspieler erstmals zu, Probleme mit Alkohol und Medikamenten zu haben.

Nach einer Verletzung 1997 wurde er nach einem Opioid süchtig und begab sich später in eine Entzugsklinik. Im Jahr 2000 wurde er aufgrund seines Alkoholkonsums mit Pankreatitis in eine Klinik eingeliefert. 2001 verkündete Perry, trocken zu sein. Zehn Jahre später begab er sich jedoch erneut in eine Entzugsklinik.

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Nach der Reunion mit seinen "Friends"-Co-Stars Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und David Schwimmer im Mai 2021 waren viele Fans erneut besorgt um Perrys Gesundheit. Hintergrund ist die unter anderem recht undeutliche Aussprache, mit der Perry im Special der Kultserie für Aufmerksamkeit sorgte.

"Er scheint stärker und fitter zu sein, seit ich ihn das letzte Mal gesehen habe", zerstreute dann aber "Friends"-Produzent Kevin Bright die Sorgen der Fans in einem Interview mit "The Hollywood Reporter". "Ich habe mit ihm gesprochen. Es war toll, ihn wiederzusehen (...) Ich finde, dass er in der Show sehr lustig ist. Ich denke, es geht ihm gut."

Quelle: ntv.de, nan/spot

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