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Fühlt sich falsch verstanden: Melania Trump mit Tropenhelm auf Safari  in Kenia.
Fühlt sich falsch verstanden: Melania Trump mit Tropenhelm auf Safari in Kenia.(Foto: REUTERS)
Freitag, 12. Oktober 2018

"Was Leute über mich sagen ...": Melania Trump sieht sich als Mobbing-Opfer

Als First Lady der USA widmet sich Melania Trump mit ihrer Kampagne "Be Best" dem Problem Cyber-Mobbing. Warum ihr das Thema besonders am Herzen liegt, verrät sie in einem Interview.

First Lady Melania Trump hält sich für den am meisten gemobbten Menschen der Welt. "Ich könnte sagen, dass ich der am meisten gemobbte Mensch der Welt bin", sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Sender ABC. Auf Nachfrage führte die 48-Jährige aus, sie sei sicherlich "einer" der am meisten schikanierten Menschen, "wenn Sie wirklich sehen, was Leute über mich sagen".

Mit ihrer etwas überraschenden Aussage antwortete Trump auf die Frage, warum sie sich als First Lady unter anderem gegen Cyber-Mobbing einsetzt. Ihre Initiative "Be Best" setze den Schwerpunkt auf soziale Medien und das Verhalten im Internet, sagte die Präsidentengattin.

Tatsächlich gibt es im Internet immer wieder hämische Kommentare über das aus Slowenien stammende Ex-Model. Insbesondere ihre Kleiderwahl sorgt regelmäßig für Wirbel. So fiel die First Lady kürzlich bei ihrer Afrika-Reise aus dem diplomatischen Dresscode, als sie bei einer Safari in Kenia einen weißen Tropenhelm trug und damit Erinnerungen an die Kolonialzeit weckte. Im Juni erst löste Trump mit der Wahl einer Jacke Empörung aus. Während Zehntausende Menschen gegen die Praxis der US-Regierung protestierten, Migrantenkinder von ihren Eltern getrennt zu inhaftieren, trug die First Lady - die sonst Wert auf Designerlabels legt - eine Zara-Jacke mit der Aufschrift "Es ist mir wirklich egal - und euch?" ("I really don't care - Do u?").

Das ABC-Interview wurde während Trumps mehrtägiger Afrika-Reise aufgezeichnet. Erste Ausschnitte wurden nun ausgestrahlt. In dem Interview beteuert Melania Trump auch, sich in Washington wohlzufühlen. "Ich genieße es. Ich liebe es wirklich, in Washington und im Weißen Haus zu leben."

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Quelle: n-tv.de