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Sänger wehrt sich Missbrauchsvorwurf gegen Justin Bieber

Es soll sich am 9. März 2014 in einem Hotel in Austin ereignet haben. Eine Frau wirft Justin Bieber vor, sich sexuell an ihr vergangen zu haben. Der 26-Jährige weist den Vorwurf zurück und präsentiert Beweise, die ihn entlasten sollen. "Diese Geschichte ist nicht wahr", erklärt er.

Justin Bieber hat Anschuldigungen zurückgewiesen, nach denen er 2014 eine Frau sexuell angegriffen haben soll. Der Sänger legte eine Reihe von Beweisen in Form von Quittungen, Social-Media-Posts und Medienberichten vor, um seine Unschuld zu beweisen. Eine Frau hatte offenbar am Samstag über einen anonymen Twitter-Account behauptet, der angebliche Angriff habe am 9. März 2014 in einem Hotel in Austin, Texas, stattgefunden.

Auf Twitter schreibt Justin Bieber, dass er normalerweise auf solche Dinge nicht reagiere, da er während seiner gesamten Karriere mit Anschuldigungen zurechtkommen musste. "Aber nachdem ich mit meiner Frau und meinem Team gesprochen habe, habe ich beschlossen, mich heute Abend zu einem Thema zu äußern."

Weiter heißt es von dem Sänger: "Gerüchte sind Gerüchte, aber sexueller Missbrauch ist etwas, das ich nicht auf die leichte Schulter nehme. Ich wollte mich sofort zu Wort melden, aber aus Respekt vor den vielen Opfern, die täglich mit diesem Thema klarkommen müssen, wollte ich sicherstellen, dass ich die Fakten zusammen habe, bevor ich eine Erklärung abgebe."

"Faktisch unmöglich"

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Bieber erklärt: "Diese Geschichte ist nicht wahr" und liefert E-Mails, Quittungen und Artikel über einen Auftritt, aus denen hervorgeht, dass er in der Nacht des angeblichen Angriffs in einer Airbnb-Unterkunft und in der folgenden Nacht in einem anderen Hotel übernachtet hatte. Er sei mit seiner damaligen Freundin Selena Gomez und deren Freunden zusammen gewesen, so der 26-Jährige.

Am Ende seiner Tweets schreibt der Sänger, "jede Anzeige von sexuellem Missbrauch sollte sehr ernst genommen werden, und deshalb war meine Antwort notwendig". Diese Geschichte sei "faktisch unmöglich, und deshalb werde ich mit Twitter und den Behörden zusammenarbeiten, um rechtliche Schritte einzuleiten".

Quelle: ntv.de, vpr/spot