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Deutschlands WM-AusNicht nur Oliver Pocher fehlen die Worte

30.06.2026, 13:26 Uhr
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Wenn es um Fußball geht, redet er gerne mit: Oliver Pocher. (Foto: picture alliance/dpa)

Am Tag danach dürfte sich so manch einer wünschen, er hätte sich nicht die Nacht um die Ohren geschlagen, um Deutschlands Auftritt im WM-Sechzehntelfinale live zu verfolgen. Auch so mancher Promi. Nach der Niederlage gegen Paraguay herrscht kollektives Entsetzen.

Das Spiel ist aus. Und mit ihm das Ende des WM-Traums für die deutsche Nationalmannschaft. Dass die Partie gegen Paraguay im Sechzehntelfinale nach Elfmeterdrama verloren gehen würde, hatten wohl selbst die größten Fußball-Pessimisten nicht auf dem Schirm. Umso fassungsloser reagierten alsbald auch einige deutsche Promis, die für ihre Fußballliebe bekannt sind.

Darunter etwa Oliver Pocher. Selbst dem Komiker, der sich für gewöhnlich für keinen bissigen Kommentar unter der Gürtellinie zu schade ist, fehlten direkt nach dem Schlusspfiff die Worte: "Ja, wow", beginnt er ein Reaktionsvideo auf seinem Instagram-Kanal. "Wir sind raus, die WM ist beendet." Mehrfach versucht er daraufhin, das Gesehene zu kommentieren, bricht aber immer wieder mitten im Satz ab. Sein Fazit: "Eigentlich kann sich Julian Nagelsmann jetzt hinstellen und sagen: 'Das war's'".

Pochers guter Kumpel und Podcast-Kollege Pietro Lombardi postete in der Nacht auf Dienstag nur den 4:5-Endstand des Spiels und schrieb dazu: "Einfach traurig".

Moderator Kai Pflaume gehörte zu denen, die das Spiel nicht nur vor dem Fernseher verfolgten, sondern live im Stadion in Boston waren. Vor Anpfiff zeigte er sich noch voller Inbrunst von einem Kantersieg der deutschen Elf überzeugt. "Heute wird Paraguay rasiert", schrieb er etwa in einem Beitrag in seinen Instagram-Storys, in denen er seine Eindrücke vor, während und nach dem Spiel in diversen Videos und Fotos festhielt.

Den Schiri "überprüfen"?

"5:1" für Deutschland lautete sein optimistischer Tipp. Als die Niederlage im Elfmeterschießen dann feststand, konnte Pflaume nur noch kleinlaut einräumen: "Diesen Ausgang hatte ich so nicht erwartet." Letztlich blieb ihm nichts anderes übrig, als "Glückwunsch Paraguay" zu konstatieren.

Heidi Klums 20-jähriger Sohn Henry witterte in seinen Instagram-Storys derweil sogar eine Verschwörung: "Jemand sollte den Schiedsrichter überprüfen", schrieb er zu einem Bild seines enttäuschten Gesichts. Was er damit meinte, ist allen deutschen Fans natürlich klar: Jonathan Tah hatte in der Verlängerung eigentlich zum wahrscheinlichen 2:1-Sieg für die DFB-Elf getroffen, der marokkanische Schiedsrichter Jala Jayed erkannte das regulär erzielte Tor allerdings nicht an.

Der Grundtenor, der sich durch die Promi-Reaktionen und die nationale wie internationale Presse zieht: Vom Nimbus des deutschen Nationalteams als gefürchtete Turniermannschaft ist nicht mehr viel übrig. Und auf den Bundestrainer - wer auch immer das sein wird - wartet in der Zukunft jede Menge Arbeit.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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