Öffentliche Liebesbekundung "Jeden Tag glücklich" - Taylor Swift dankt Travis Kelce

Bei den iHeartRadio Music Awards räumt Taylor Swift gleich mehrere Preise ab. Ihre Dankesrede nutzt die Sängerin für einen überraschend privaten Moment: eine öffentliche Liebeserklärung an Travis Kelce.
Bei den iHeartRadio Music Awards am Donnerstag wird Taylor Swift zur meistausgezeichneten Künstlerin des Abends. So konnte sich die 36-Jährige unter anderem über den Titel "Künstlerin des Jahres" sowie die Auszeichnung für das beste Pop-Album für "The Life of a Showgirl" freuen.
Die Entstehung des Albums erklärte Swift in ihrer Dankesrede so: Die Energie der Fans bei jedem einzelnen Konzert habe das Werk geprägt - das Gefühl, in jubelnde Menschenmassen zu blicken und Nacht für Nacht diese Verbindung zu spüren. Daraus sei ein Album entstanden, das sich "glücklich, stark, selbstbewusst und frei" anfühle. Dafür dankte sie ihren Fans ausdrücklich.
Dann wandte sie sich an ihren zukünftigen Mann Travis Kelce, der überraschend im Publikum saß. Eine Premiere, denn das Paar hatte sich bislang noch nie gemeinsam bei Preisverleihungen gezeigt. Sie glaube, das Album fühle sich auch deshalb so glücklich, selbstbewusst und frei an, weil sie sich so jeden einzelnen Tag ihres Lebens fühlen dürfe - wegen ihres Verlobten, erklärte die Sängerin. Dafür gab es Applaus von den Anwesenden im Saal, während die Kamera auf den Spieler der Kansas City Chiefs schwenkte, der klatschte und lächelte. Mit einem neckischen "Danke für all die Vibes" - einem Verweis auf die Lyrics ihres Songs "The Fate of Ophelia", in dem Swift über Kelce singt - schloss sie ihre öffentliche Liebeserklärung ab.
Travis Kelce war nicht gemeinsam mit seiner Verlobten über den roten Teppich gelaufen. Taylor Swift hatte dort allein in einem zweiteiligen Korsett-Ensemble mit aufwendigen Verzierungen und farblich abgestimmten Riemchen-Heels posiert. Im Saal aber saß er dann an ihrer Seite und legte ihr laut "People"-Magazin die Hand auf den Rücken, als Moderator Ludacris Swift als meistausgezeichnete Künstlerin in der Geschichte der iHeartRadio Music Awards feierte.
Als Raye ihren Hit "Where Is My Husband" zum Besten gab, tanzten Swift und Kelce im Publikum gemeinsam. Die Sängerin fasste ihren zukünftigen Ehemann liebevoll am Arm und schwenkte beim Refrain demonstrativ ihre linke Hand vor seinem Gesicht, an der ihr imposanter Verlobungsring glänzte.
Swift räumte an dem Abend mehrfach ab: Neben "Künstlerin des Jahres" und "Bestes Pop-Album" gewann sie auch in der Kategorie "Bestes Album" und mit "The Fate of Ophelia" die Kategorien "Pop Song of the Year", "Best Lyrics" und "Best Music Video". Zudem wurde die "Eras Tour" als beste Tour-Stilistik ausgezeichnet.
Die weiteren Gewinner des Abends
Neben Swift prägten weitere Künstlerinnen und Künstler den Abend. Im Hip-Hop räumten Kendrick Lamar und SZA mit ihrem gemeinsamen Track "luther" die Kategorie "Hip-Hop Song of the Year" ab, Lamar sicherte sich zudem den Titel "Hip-Hop Artist of the Year". Die Kollaboration "APT." von Rosé und Bruno Mars gewann "Best Collaboration" - und Rosé wurde zusätzlich zum "K-Pop Artist of the Year" gekrönt.
In der Country-Sparte setzte sich Morgan Wallen als bester Künstler durch, während Shaboozey mit "Good News" den Country-Song des Jahres für sich beanspruchte. Den Alternative-Bereich dominierten Twenty One Pilots als "Alternative Artist of the Year", während Sublime mit "Ensenada" den Song in dieser Kategorie gewannen. Als "Rock Artist of the Year" wurden Shinedown ausgezeichnet, der Rock-Song des Jahres ging an Linkin Park für "Heavy Is the Crown".
Für den berührendsten Moment abseits der Musik sorgte die an Krebs erkrankte Teddi Mellencamp, die ihrem Vater John Mellencamp unter Tränen den Music Icon Award überreichte. Den Songwriter-Preis sicherte sich Amy Allen, als "Producer of the Year" wurde Andrew Watt ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurde Miley Cyrus, die den Innovator Award entgegennahm. In ihrer Dankesrede spielte sie bewusst auf ihren alten "Hannah Montana"-Hit "This Is the Life" an - ein Moment, der die Wandlung vom Teenie-Star zur eigenständigen Künstlerin symbolisch auf den Punkt brachte.