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Sorvino offenbart Schicksal Oscarpreisträgerin wurde vergewaltigt

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US-Schauspielerin Mira Sorvino ist 2017 eine der Ersten, die über die sexuelle Belästigung durch Filmproduzent Harvey Weinstein spricht.

(Foto: imago/MediaPunch)

US-Schauspielerin Mira Sorvino ist nicht nur von Harvey Weinstein sexuell belästigt worden, auch ein anderer Mann hat sie missbraucht. Jetzt fordert sie eine langfristige Änderung von der US-Justiz beim Umgang mit Delikten wie diesem.

Zum ersten Mal hat sich US-Schauspielerin Mira Sorvino öffentlich über ihre Vergewaltigung geäußert. Laut US-Medien sagte sie auf einer Pressekonferenz in Albany im US-Staat New York, sie sei bei einem Rendezvous zum Sex gezwungen worden. Weitere Details und den Namen des Täters wolle die 51-Jährige aber nicht nennen.

"Ich habe es nie öffentlich gesagt und ich möchte auch nicht ins Detail gehen, denn es ist manchmal unmöglich, so etwas zu teilen", sagte Sorvino. Sie spreche nun aber, um anderen zu helfen. Denn es gebe viele Menschen, die die Unterstützung der Justiz benötigten. Sie bräuchten auch das Gefühl, sich Zeit nehmen zu können, um das Trauma und die Scham zu verarbeiten.

Die Schauspielerin war eine der ersten Frauen, die US-Filmproduzent Harvey Weinstein sexuelle Belästigung vorgeworfen hatten. Sorvino kämpft seither für strengere Gesetze gegen Sexualstraftaten. Zusammen mit der #MeToo-Bewegung "Time's Up" und New Yorks demokratischem Gouverneur Andrew Cuomo sprach sie sich auf der Konferenz und auch auf ihrem Twitter-Account für Änderungen bei Verjährungsfristen aus.

Für ihre Darstellung in Woody Allens Film "Geliebte Aphrodite" gewann Mira Sorvino 1995 einen Oscar. Zuletzt hatte die Schauspielerin kleinere Rollen in den Serien "Modern Family" und "Condor" übernommen.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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