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Musiker dankt Fans für Geduld Ozzy-Tour muss erneut verschoben werden

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Muss noch ein weiteres Jahr warten, ehe er zurück auf die Bühne kann: Ozzy Osbourne.

(Foto: dpa)

Mehrfach muss die Tour von Ozzy Osbourne und Judas Priest verschoben werden. Nun wird es auch im kommenden Jahr keine Konzerte vom "Fürst der Finsternis" geben. In einem Statement dankt der 72-Jährige seinen Fans und seinen Kollegen für ihre anhaltende Geduld.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ozzy Osbourne seine Tournee verschieben muss. 2019 und 2020 war die angeschlagene Gesundheit des Musikers der Grund dafür, und dann kam auch noch eine Pandemie dazu. Nun werden die für Anfang 2022 geplanten Konzerte aus eben diesem Grund erneut abgesagt und für das Frühjahr 2023 neu geplant.

Ozzy Osbourne erklärt dazu in einem Statement: "Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit im Hinblick auf voll ausgelastete Arenen und der nach wie vor komplizierten Reiselogistik in weiten Teilen Europas sind wir zu der schwierigen Entscheidung gekommen, meine Tour 2022 auf 2023 zu verschieben." Nicht nur seinen Fans dankt der 72-Jährige für ihre Geduld und ihre Unterstützung, sondern auch der Band Judas Priest, die den "Fürst der Finsternis" auf seiner Tournee begleiten soll.

Das neue Album Osbournes mit dem Titel "Ordinary Man" erschien bereits im Februar des vergangenen Jahres. Damals musste sich der Alt-Rocker "weiter von verschiedenen gesundheitlichen Problemen erholen", wie es hieß.

"Er braucht nur eine Bühne"

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Schon im April 2019 hatte er alle Shows des Jahres, darunter auch fünf in Deutschland geplante Konzerte, verschoben. Zudem sagte er im darauffolgenden Herbst eine für 2020 geplante Europatournee komplett ab. Osbourne hatte eine Lungenentzündung, zudem verletzte er sich bei einem Sturz in seinem Haus schwer. Im Januar 2020 gab er dann in einem TV-Interview bekannt, dass er an Parkinson leide.

Davon aber will sich der ehemalige Frontmann der Band Black Sabbath nicht aufhalten lassen. "Es ist einfach eine weitere Sache, mit der ich mich beschäftigen muss", erklärte er in dem Gespräch. Seine Frau Sharon fügte scherzhaft hinzu, ihr Mann habe "immer einen witzigen Gang gehabt". "Wir wollen nichts anders machen", betonte sie. "Er braucht kein Mitleid. Er braucht nur eine Bühne."

Quelle: ntv.de, nan

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