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Vip, Vip, Hurra! Paltrow will die Vulva entmystifizieren

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Verkauft auch Sextoys und Vulva-Malbücher: Gwyneth Paltrow

(Foto: picture alliance/AP Photo)

Gwyneth Paltrow macht in Sextoys, Altkanzler Schröder hat Ärger wegen Nacktbildern und Leni Klums Freund stammt aus einem Zaren-Geschlecht: Vip, Vip, Hurra! Hier kommt der Wochenrückblick auf die Welt der Schönen und Reichen.

Es scheint, als könne nichts und niemand die Schauspielerin Gwyneth Paltrow stoppen, auch wenn die erfolgreiche Geschäftsfrau nach ihrer Corona-Erkrankung berichtet, noch immer an Spätfolgen zu leiden. Dennoch: "Alles, was ich tue, fühlt sich gut an, wie ein Geschenk an meinen Körper", schrieb Paltrow auf der Website ihres Unternehmens. Dass die Oscar-Preisträgerin ein florierendes Geschäft mit Kerzen betreibt, die wie ihre "Vagina duften", ist hinlänglich bekannt. Und wo stellt man die Mumu-Duftkerzen am besten hin? Richtig: ins Schlafzimmer. Auf den kleinen Nachttisch neben dem Bett, auf dem es sich natürlich viel weicher liegt, wenn man ebenfalls auf einer Matratze aus dem Hause Paltrow schlummern kann. Schlapper Preis für die Luxus-Matte: knapp 30.000 Euro.

In dieser Woche wurde verkündet, dass Paltrow nun auch einen Vibrator herausgebracht habe, einen richtigen "Zauberstabvibrator" mit "Wunderkugelstab" und "ergonomisch angeordneten Bedienelementen für eine unterbrechungsfreie Navigation". Er sei, so lautet die Beschreibung des Unternehmens, "etwas Schönes auf einem Nachttisch" - wo neben der Kerze ganz nebenbei auch ein schönes Vulva-Malbuch liegen könnte. Dieses ist aktuell aber leider ausverkauft, denn die 64 Blätter des Buches lassen sich herausnehmen und sogar rahmen.

Gwyneth feministische Ideen und Lenas Babyschale

Auf den ersten Blick scheint es ein wenig, als mache die clevere Geschäftsfrau ausnahmslos in Sextoys. Doch der Schein trügt, Paltrow bietet in ihrem Shop alle möglichen Artikel rund um die Themen Beauty, Style, Wellness & Co. an. Aber schön ist sie alle Male, ihre feministische Idee die "geheimnisvollen weiblichen Genitalien (…)" ein wenig zu "entmystifizieren".

Mystisch ist dieser Schlag Mensch leider nicht: Paparazzi. Von so manchem Promi werden sie als regelrechte Plage angesehen. Und tatsächlich scheint fast niemand dieser Schnappschuss-Jäger aus den Tragödien der Vergangenheit gelernt zu haben. Der Rubel muss rollen, der Boulevard will bedient werden, der Mensch ist ein Voyeur. Und so dauert es nicht lange, bis irgendeiner Lena Meyer-Landrut und Mark Forster mit einer "kleinen schwarzen Babyschale" ablichtet, um die Spekulationen über die Geburt des ersten Kindes endlich zu bestätigen.

Jeder, der mit einem Prominenten zu tun hat, rutscht automatisch in die Öffentlichkeit. Heidi Klums Tochter Leni ist verliebt. Ihr Freund hört auf den wohlklingenden Namen Aris. Nun fragt sich die Klatschwelt: Wer ist der junge Mann, den die kleine Klum so innig busselt? Sein ganzes Leben wird durchleuchtet, natürlich auch das seiner Familie und - tada! - Aris entstammt einem russischen Zaren-Geschlecht. Doch das ist noch nicht alles: Seine Oma sorgte einst mit einer vermeintlichen Affäre mit Marlon Brando für Schlagzeilen. Nur ein Geheimnis sei noch nicht gelüftet worden: das große Rätsel, wo der Zaren-Verwandte aufgewachsen ist.

Und was war sonst noch so los die Woche?

Meghan Markle erwartet ihr zweites Kind und lümmelt mit Prinz Harry quietschvergnügt im gemeinsamen Garten in Santa Barbara herum. Während die Regenbogenpresse noch vor Wochen spottete, die Herzogin würde ihren Gatten "entmannen" und zu Hause nach ihrer Fuchtel tanzen lassen, wird jetzt orakelt, wieso der Prinz auf den Nachwuchs-Verkündungs-Fotos barfuß sei. Hat Meghan ihm die Schuhe weggenommen? Ist Harry ein modernes Aschenputtel und muss in Wahrheit schwere Hausarbeit verrichten? Oder pfeift der erneut werdende Vater einfach auf die königliche Etikette und macht, wozu er Lust hat? Die Queen jedenfalls scheint not amused und plane wohl derzeit ein Notfalltreffen.

Für - zumindest ein bisschen - Aufregung sorgte in dieser Woche Altkanzler Schröder. Man wünscht sich ein bisschen, er wäre in seiner Amtszeit so aktiv gewesen, wie er es auf Social Media ist. Die Business-Plattform LinkedIn drohte dem 76-Jährigen nun allerdings wegen Nacktbildern auf seiner Seite die Sperrung seines Profils an. Wer annimmt, es handle sich bei den Aufnahmen um Freizügigkeiten des Politikers, irrt.

Tatsächlich postete der Altkanzler einen Clip, der staatlichen Museen Berlin, anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut Newton, zu dem er interviewt worden war. Und natürlich hat der Fotograf keine Katzenbabys, sondern selbstbewusste, meist nackte Frauen abgelichtet. "Für mein Verständnis: Kunst, die man auch öffentlich präsentieren darf", verteidigt Schröder den Clip.

Schöne, nackte und vor allem kurvige Körper: Ashley Graham wurde es in dieser Woche damit zu viel. Das Plus Size Model hat keine Lust mehr darauf, ständig auf ihr Aussehen angesprochen und in eine Schublade gesteckt zu werden. Richtig so! Wenn etwas in Schubladen gehört, dann allerhöchstens Gwyneth Paltrows Zauberstab.

Quelle: ntv.de

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