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Horst Jüssen (l-r), Ingrid Steeger, Peer Augustinski, Elisabeth Volkmann und Wichart von Roell tanzten noch einmal als "Klimbim"-Familie im Mai 2005 im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg.
Horst Jüssen (l-r), Ingrid Steeger, Peer Augustinski, Elisabeth Volkmann und Wichart von Roell tanzten noch einmal als "Klimbim"-Familie im Mai 2005 im Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg.(Foto: picture alliance / dpa)
Sonntag, 05. Oktober 2014

Schauspieler und Synchronsprecher: Peer Augustinski ist tot

Der Schauspieler Peer Augustinski ist tot. Er starb bereits am Freitag im Alter von 74 Jahren, teilte seine Ehefrau mit. Bekannt wurde er an der Seite von Ingrid Steeger in der Sketchserie "Klimbim".

Augustinski bei seiner Buchvorstellung im April 2010.
Augustinski bei seiner Buchvorstellung im April 2010.(Foto: picture alliance / dpa)

Einst brachte er ganz Deutschland zum Lachen: Peer Augustinski. Der 74-jährige Schauspieler, Komiker und Synchronsprecher starb bereits am Freitag, wie seine Ehefrau Gisela Ferber am Sonntagabend der Öffentlichkeit mitteilte. Zur Todesursache sagte sie nichts.

Bekannt wurde Augustinski in den 1970er-Jahren durch die Comedy-Serie "Klimbim", in der er an der Seite von Ingrid Steeger und Elisabeth Volkmann spielte. Später war er die deutsche Stimme des US-Schauspielers Robin Williams ("Der Club der toten Dichter"). Auch die Zeichentrickfigur Asterix synchronisierte er.

Im November 2005 erlitt er einen schweren Schlaganfall während einer Hörbuch-Produktion. Seitdem war er halbseitig gelähmt und pflegebedürftig. Über diesen Schicksalsschlag schrieb er auch ein Buch mit dem Titel "Aus heiterem Himmel: Mein bewegtes Leben vor und nach dem Schlaganfall". In einem "Bild"-Interview gestand er einmal seinen größten Wunsch: "Dass mit mir alles wieder wird, wie es vor dem Schlaganfall war. Aber den Wunsch kann mir niemand erfüllen, das ist vorbei."

Der 74-Jährige war bis zuletzt aktiv. Er stand zwar nicht mehr vor der Kamera, aber synchronisierte Filme und sprach Hörbücher ein. "Mein Kopf funktioniert noch hundert Prozent", sagte er noch vor Monaten in einem Interview. Sein Körper dagegen machte Augustinski zu schaffen. Doch er blickte positiv nach vorne: "Ich sage mir, anderen geht es noch schlechter als mir."

Quelle: n-tv.de