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US-Rapper starb an Überdosis Polizei nimmt Mac Millers Drogendealer fest

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Mac Millers Drogentod wurde als "Unfall" eingestuft.

(Foto: Owen Sweeney/Invision/AP)

Vor fast genau einem Jahr stirbt Mac Miller im Alter von 26 Jahren an einer Überdosis Drogen. Für den tragischen Unfall muss sich nun sein alter Dealer vor Gericht verantworten. Er soll dem Rapper gestreckte Drogen verkauft haben, die direkt zu dessen Tod führten.

Fast ein Jahr ist es nun her, dass Mac Miller an einer Überdosis aus Kokain, Alkohol und dem Schmerzmittel Fentanyl starb. Der 26-jährige Rapper, der mit bürgerlichem Namen Malcolm McCormick hieß, wurde am am 7. September 2018 leblos in seinem Haus in Los Angeles gefunden. Nun hat die kalifornische Staatsanwaltschaft Anklage gegen seinen ehemaligen Dealer erhoben. Cameron James Pettit soll dem Musiker mit Fentanyl gestreckte Drogen verkauft haben, die direkt zu dessen Tod beitrugen. Der 23-Jährige befindet sich in Gewahrsam.

Wie das US-Promiportal tmz.com berichtet, hatte Pettit den Rapper angeblich zwei Tage vor dessen Tod mit Kokain und verschiedenen Medikamenten beliefert. In den Gerichtsdokumenten, die dem Portal vorliegen, behaupten die Staatsanwälte, Mac Miller habe Pettit neben dem Beruhigungsmittel Xanax auch um "Percs" gebeten - kurz für Percocet, ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel, das das Opioid Oxycodon enthält. Die Pillen seien jedoch mit Fentanyl verunreinigt gewesen.

"Werde wahrscheinlich im Knast sterben"

Ebenfalls am 5. September soll Mac Miller von einer Prostituierten mit Drogen beliefert worden sein. Sie habe ihm angeblich Hydrocodon, Amphetamine, Xanax, Kokain und reines Oxycodon vorbeigebracht. Den Staatsanwälten zufolge arbeitete die Prostituierte für eine Dealerin, die auch mit Pettit in Verbindung gebracht wird. Von ihm soll sie den Auftrag für die zweite Lieferung bekommen haben. Ob die beiden Frauen ebenfalls angeklagt wurden, ist unklar.

Doch das ist nicht alles: Die Staatsanwälte behaupten zudem, Pettit habe direkt nach Mac Millers Tod einige Freunde auf Instagram kontaktiert. In den Nachrichten habe er geschrieben, es sei "schlauer", wenn er keine öffentliche Reaktion poste. Auf die Frage, wie es ihm gehe, antwortete er demnach: "Nicht so gut ... höchstwahrscheinlich werde ich im Knast sterben."

Kaum hatte sich Mac Millers Todesnachricht verbreitet, wurde spekuliert, dass es sich um eine Überdosis handeln könnte. Der Musiker war zu Lebzeiten offen mit seinen Alkohol- und Drogenproblemen sowie seinen Rückfällen umgegangen. An seiner Sucht zerbrach auch seine Beziehung mit Sängerin Ariana Grande. Laut toxikologischem Befund wurde die Todesursache als "Unfall" eingestuft. Der Rapper soll den tödlichen Cocktail aus Versehen eingenommen haben. Die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe habe dabei den Ausschlag gegeben, nicht die einzelnen Mengen.

Quelle: ntv.de, lri

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