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Familien-Wiedervereinigung Prinz Harry verlässt Großbritannien

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Harrys vorerst letzter offizieller Auftritt in Großbritannien.

(Foto: REUTERS)

Nach für ihn hektischen Wochen kehrt Prinz Harry dem Vereinigten Königreich erst einmal den Rücken. Er will mit seiner Familie zeitweise in Nordamerika leben. Vor seinem Abflug aus London nimmt er noch einen offiziellen Termin wahr.

Anderthalb Wochen nach seiner überraschenden Rückzugsankündigung ist der britische Prinz Harry wieder nach Kanada geflogen. Er landete mit einer British-Airways-Maschine auf dem Flughafen von Vancouver, wie die "Daily Mail" berichtete. Anschließend flog der 35-Jährige mit einer kleineren Maschine nach Vancouver Island, wo sich seine Frau Meghan und der acht Monate alte Sohn Archie aufhalten.

Vancouver Island liegt vor der Pazifikküste und hat ein relativ mildes Klima. Er und Meghan hatten angekündigt, sich weitgehend von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen und abwechselnd in Kanada und Großbritannien zu leben.

Laut "Daily Telegraph" kann die Abreise des Prinzen aus Großbritannien als "symbolisch" gelten, nachdem zwei Tage zuvor der Buckingham-Palast verkündet hatte, dass Harry und Meghan nicht mehr den Titel "Königliche Hoheit" tragen und keine öffentlichen Gelder mehr erhalten werden.

Vor anderthalb Wochen hatten Harry und Meghan verkündet, sich weitgehend von ihren royalen Verpflichtungen zurückziehen und finanziell auf eigenen Füßen stehen zu wollen. Sie kündigten auch an, künftig zeitweise in Nordamerika leben zu wollen.

Auftritt beim Investitionsgipfel

Vor seinem Abflug nahm Harry noch einen offiziellen Termin wahr. Er nahm an einem britisch-afrikanischen Investitionsgipfel in London teil, bei dem er unter anderen die Präsidenten von Malawi und Mosambik sowie den marokkanischen Ministerpräsidenten traf. Der Enkel von Königin Elizabeth II. engagiert sich seit Langem für Hilfsprojekte in Afrika.

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Am Rande der Konferenz kam Harry auch zu einem 20-minütigen Treffen mit dem britischen Premierminister und Gipfelgastgeber Boris Johnson zusammen. Johnson hatte zuvor erklärt, das ganze Land wünsche Harry und Meghan das Beste für die Zukunft.

Quelle: ntv.de, wne/dpa/AFP