Unterhaltung

Feuerbestattung nahe Paris Prominente erweisen Lagerfeld letzte Ehre

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Karl Lagerfeld wurde 85 Jahre alt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ohne öffentliche Zeremonie, im kleinen Rahmen wird Karl Lagerfeld eingeäschert. Der letzte Pariser Modezar bekommt seinen Wunsch erfüllt - und findet ewige Ruhe neben seiner großen Liebe.

Der gestorbene Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist in der Nähe von Paris eingeäschert worden. Das bestätigte eine Quelle aus seinem Modehaus in Paris. Es habe sich um "einen sehr privaten Rahmen" gehandelt. Der aus Hamburg stammende Lagerfeld war am Dienstag gestorben - er galt als der letzte Pariser Modezar. Jahrzehntelang war er Kreativdirektor des Modehauses Chanel. Eine öffentliche Zeremonie oder Würdigung sollte es nicht geben. Lagerfeld prägte einst das Bonmot, lieber sterben zu wollen, als beerdigt zu werden.

Wie die Zeitschrift "Closer" auf ihrer Internetseite berichtete, erwiesen mehrere Prominente Lagerfeld die letzte Ehre, unter ihnen Prinzessin Caroline von Monaco und ihre Tochter Charlotte Casiraghi. Auch der Unternehmer Bernard Arnault und Lagerfelds Nachfolgerin bei Chanel, Virginie Viard, seien in Nanterre westlich von Paris gesichtet worden. Lagerfelds Katze Choupette sei in einer Tasche getragen worden.

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Jacques de Bascher und Karl Lagerfeld waren einige Jahre ein Paar.

(Foto: imago/Starface)

Die Tageszeitung "Le Monde" hatte am Mittwoch berichtet, Lagerfeld habe eine Einäscherung geplant. "Ich möchte nur verschwinden wie die Tiere des Urwalds", zitierte das angesehene Blatt den Stardesigner. Seine Asche solle mit der seiner Mutter und der seines vor 30 Jahren gestorbenen Lebensgefährten vermischt werden, habe Lagerfeld festgelegt.

Jacques de Bascher war im Jahr 1989 an den Folgen seiner Aids-Erkrankung gestorben. Die Asche der Verstorbenen ist an einem "geheim gehaltenen Ort", hatte Lagerfeld der Biografin de Baschers anvertraut. "Eines Tages wird man meine hinzufügen". Eine Bestätigung für die Berichte war nicht zu erhalten. Eine Sprecherin von Lagerfelds Marke Karl Lagerfeld hatte zuvor lediglich gesagt, dass "seine Wünsche respektiert werden".

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/AFP

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