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Nach Tod von Prinz Philip Queen nimmt ersten Job-Termin wahr

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Die Queen und ihr Ehemann waren über 73 Jahre verheiratet.

(Foto: imago images/i Images)

Erst am vergangenen Freitag stirbt Prinz Philip und schon jetzt geht die Queen wieder ihren royalen Verpflichtungen nach. Aufgrund der durch die Corona-Krise bedingten Maßnahmen wird die 94-jährige Witwe bei der Beerdigung am Samstag wohl in der Kirche allein sitzen müssen.

Der Tod von Prinz Philip liegt nur wenige Tage zurück, Queen Elizabeth II. geht jedoch bereits wieder ihren royalen Pflichten nach. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, war die Königin Gastgeberin einer Zeremonie zur Verabschiedung eines ihrer langjährigen Mitarbeiter auf Schloss Windsor. Ein Offizieller erklärte, dass die Mitglieder der Royal Family weiterhin Verpflichtungen nachgehen wollen, insofern diese bei den derzeitigen Umständen angebracht sind.

Während der privaten Veranstaltung habe die Königin den Adligen William Peel, 3. Earl Peel offiziell verabschiedet. Er war seit 2006 Lord Chamberlain des britischen Hofes. Dieser hatte im vergangenen Jahr angekündigt, künftig nicht mehr in der Funktion tätig sein zu wollen. Sein Nachfolger ist Andrew Parker, der Anfang April zum neuen Lord Chamberlain of the Household wurde und damit auch für die Organisation rund um die Beerdigung von Prinz Philip verantwortlich ist. Auch Earl Peel soll noch an den Vorbereitungen beteiligt gewesen sein.

Strenge Regeln für Beerdigung

Abschied von Prinz Philip bei ntv

Die Trauerfeier für Prinz Philip findet am Samstag in der St.-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor statt. Ab 14.25 überträgt ntv die Zeremonie live im TV sowie im Livestream bei ntv.de und in der App. Wegen der Corona-Regeln sind nur 30 Trauergäste erlaubt. Premierminister Boris Johnson hat seine Teilnahme abgesagt, um Familienmitgliedern den Vortritt zu lassen.

Den schweren Gang zur Beerdigung ihres Prinzgemahls Philip wird die Queen am kommenden Samstag mit nur 29 weiteren Trauergästen antreten - mehr sind aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen in Großbritannien nicht erlaubt. In der Kirche selbst wird sie dann aller Wahrscheinlichkeit nach allein sitzen und sich von Prinz Philip verabschieden müssen. Denn wie "The Telegraph" berichtet, sind auch die Royals dazu verpflichtet, mindestens zwei Meter Abstand voneinander zu halten.

Keinem ihrer Kinder oder Enkelkinder wird demnach gestattet sein, ihr in unmittelbarer Nähe Trost zu spenden, während sie der Liebe ihres Lebens - Elizabeth II. und Philip waren über 73 Jahre verheiratet - Lebewohl sagt. Wenn überhaupt, so sei es laut des Berichts nur einem Mann gestattet, neben ihr Platz zu nehmen: Archie Miller-Bakewell, Philips Privatsekretär und enger Vertrauter über Jahre hinweg. Noch scheint aber nicht sicher, ob Miller-Bakewell überhaupt an der Beisetzung wird teilnehmen können.

Trauerfeier im deutschen TV

Einzig Paaren wie etwa Prinz Charles und Herzogin Camilla oder Prinz William und Herzogin Kate wird es erlaubt sein, direkt nebeneinander zu sitzen - dann aber wiederum mit Mindestabstand zu anderen Personen. Da Herzogin Meghan in den USA geblieben ist, wird somit wahrscheinlich auch der angereiste Prinz Harry für sich allein sitzen. Zudem herrscht die Auflage, dass während der gesamten Zeit Mund-/Nasenschutz zu tragen ist und es ein Gesangsverbot einzuhalten gilt.

Prinz Philip war am Morgen des 9. April im Alter von 99 Jahren auf Schloss Windsor verstorben. Die Queen hatte seither nach offiziellen Angaben nur am vergangenen Samstag mit dem britischen Premierminister Boris Johnson telefoniert. Die Trauerfeier wird am Samstagnachmittag auch von RTL übertragen.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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