Unterhaltung

Keine Beisetzung am Samstag Philips Sarg ist mindestens 30 Jahre alt

Millionen Menschen werden am Samstag die Trauerfeier für Prinz Philip im Fernsehen verfolgen. Was aber nicht alle wissen: Beigesetzt wird der Ehemann der Queen erstmal nicht. Bis es dazu kommt, wird er in einem besonderen Sarg aufgebahrt - der seit mindestens drei Jahrzehnten für ihn bereitsteht.

Am kommenden Samstag, dem 17. April, nimmt die Welt Abschied von Prinz Philip. Die Trauerfeier für den verstorbenen Ehemann von Queen Elizabeth II. findet in der St. George's Chapel auf dem Gelände von Schloss Windsor statt. Beigesetzt wird der Herzog von Edinburgh allerdings erst, wenn auch die britische Monarchin verstorben ist. Bis dahin wird sein Sarg - ein besonderes Modell - im königlichen Gewölbe auf einer schwarzen Marmorplatte aufgebahrt.

Neu angefertigt wurde der Sarg nach dem Tod des Prinzgemahls nicht. Wie Andrew Leverton, Direktor des königlichen Bestattungsunternehmens Leverton & Sons in London, "The Times" sagte, könne über das exakte Fertigungsdatum keine Auskunft gegeben werden. Der Sarg aus englischer Eiche müsse jedoch mindestens 30 Jahre alt sein. Das Unternehmen habe diesen sowie jenen der Queen im Jahr 1991 von dem Bestattungsunternehmen JH Kenyon übernommen.

Sarg mit Blei ausgekleidet

"Das ist nicht etwas, das man einfach an einem Tag oder in ein paar Stunden fertigen kann", erklärte Leverton. "Wir hatten das Gefühl, dass es wichtig sei, ihn verfügbar zu haben." Was den Sarg von Prinz Philip außerdem so besonders macht? Er ist mit Blei ausgekleidet, um den Körper des Verstorbenen länger konservieren zu können. Eines Tages wird der Prinzgemahl seine letzte Ruhestätte neben Queen Elizabeth II. in der royalen Gedächtniskapelle finden. Auch König George V., der Großvater der Monarchin, ist dort seit 1936 beigesetzt.

Mehr zum Thema

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es keine große Trauerfeier für Prinz Philip geben. Lediglich 30 Personen - größtenteils Mitglieder der britischen Königsfamilie - werden sich persönlich von dem Herzog von Edinburgh verabschieden können. Die Zeremonie, die um 15 Uhr mit einer nationalen Schweigeminute beginnt, wird jedoch im Fernsehen übertragen.

Hierzulande berichtet RTL, Frauke Ludowig und Adelsexperte Michael Begasse ordnen die Geschehnisse ein, Katharina Delling und Ulrich Oppold berichten live aus Großbritannien.

Quelle: ntv.de, uzh/spot

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.