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Nach Epstein-EnthüllungenSarah Fergusons Firmen soll das Aus drohen

17.02.2026, 14:10 Uhr
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Sarah Ferguson bekommt die Folgen ihrer Beziehung zu Jeffrey Epstein zu spüren. (Foto: picture alliance / Photoshot)

Ihren Titel und den luxuriösen Wohnsitz hat Sarah Ferguson im Zuge der Epstein-Enthüllungen bereits verloren. Nun sollen auch mehrere ihrer Unternehmen vor der Auflösung stehen.

Wie die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf die Registerbehörde Companies House berichtet, wurde die Löschung von sechs Firmen beantragt, bei denen Sarah Ferguson als alleinige Geschäftsführerin eingetragen ist. Betroffen sind S Phoenix Events, Fergie's Farm, La Luna Investments, Solamoon Ltd, Philanthrapreneur Ltd sowie Planet Partners Productions Ltd. Die Abwicklung soll vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um "Fergies" frühere Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erfolgen.

Die Ex-Ehefrau von Andrew Mountbatten-Windsor sieht sich seit Monaten diesbezüglich mit erheblichen Konsequenzen konfrontiert. Nachdem immer mehr Details aus dem Epstein-Akten öffentlich wurden, verlor ihr Ex-Mann seine royalen Titel. Auch Ferguson darf sich nicht länger Herzogin nennen und musste die Royal Lodge verlassen, die sie zuvor gemeinsam mit ihm bewohnt hatte. Mehrere berufliche Projekte liegen seither auf Eis.

Bereits Anfang des Monats wurde bekannt, dass die Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust", deren Vorsitz Ferguson innehatte, auf unbestimmte Zeit schließt. Laut einem Sprecher bestätigte der Vorstand diesen Schritt gegenüber "Sky News". Zudem beendeten mehrere große Hilfsorganisationen die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Herzogin. Auch ein geplantes Buchprojekt wurde im Herbst gestoppt; bereits gedruckte Exemplare mussten vernichtet werden.

Veröffentlichte Nachrichten belasten zusätzlich

Ende Januar wurden weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Akten publik. Sie enthalten zahlreiche Nachrichten, die einen intensiveren Kontakt zwischen Ferguson und Epstein nahelegen. Besonders brisant: Einige der Mitteilungen stammen aus der Zeit nach dessen Verurteilung im Jahr 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution eines Kindes. Berichten zufolge bezeichnete Ferguson ihn noch Jahre später als "Legende".

Wie die "Daily Mail" schreibt, soll die Korrespondenz außerdem zeigen, dass Ferguson Epstein wiederholt um finanzielle Unterstützung und Beratung bat. Öffentlich räumte sie ein, 15.000 Pfund von ihm angenommen zu haben, um eigene Schulden zu begleichen.

Quelle: ntv.de, eku/spot

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