Wasserschaden und RettungsdienstSchwangere Tanja Szewczenko erlebt "Supergau"

Mit 49 Jahren erwartet Ex-Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko ihr viertes Kind. Noch dazu plant ihre Familie den Umzug nach Rumänien. Da kann sie unnötigen Stress so gar nicht gebrauchen. Doch ausgerechnet jetzt passiert Szewczenko ein großes Malheur.
Mitten in der Schwangerschaft mit Kind Nummer vier und kurz vor dem Umzug nach Rumänien meldet sich Tanja Szewczenko verzweifelt auf Instagram. "Ich habe original vergessen, den Schlauch am Pool auszumachen. Ergebnis: Der gesamte Keller stand knöchelhoch unter Wasser", schildert sie in einem Beitrag sowie in ihrer Story.
Von der Überschwemmung betroffen sind auch zahlreiche Umzugskartons der Familie, darunter die Erinnerungskiste ihrer Tochter Jona und selbst gemalte Bilder ihrer Zwillingssöhne Leo und Luis. "Ein vergessener Wasserschlauch. Ein überfluteter Keller. Stromausfall. Und ein Krankenwagen vor der Tür ... Der absolute Supergau!", fasst die frühere Eiskunstläuferin das ganze Drama zusammen.
Wie chaotisch die Situation gewesen sei, schildert die 49-Jährige anschließend ausführlich: "Plötzlich fliegt die Sicherung raus. Zappenduster. Die Kettenreaktion des Grauens: Der Opa Klaus (85!) schiebt im Dunkeln das Wasser Richtung Ablauf. Die Jungs packen mit an, die Schwiegermutter legt alles zum Trocknen aus. Norman organisiert von München aus den Pooltechniker, der glücklicherweise später auch noch kam."
"Blaulicht vor der Haustür"
Damit nicht genug: Ein Bekannter, der mit einer Pumpe zu Hilfe kommen wollte, stürzte auf der rutschigen Treppe so unglücklich, "dass er zweimal ohnmächtig wird. Ich musste den Rettungsdienst rufen, Blaulicht vor der Haustür". Glücklicherweise habe er sich bei dem Sturz nichts gebrochen.
Gemeinsam mit ihren Schwiegereltern versuchte die im siebten Monat Schwangere anschließend zu retten, was noch zu retten war. "So unnötig alles. Bin komplett in den Funktionsmodus gewechselt", berichtet sie. Der Pooltechniker habe zunächst Wasser aus dem Schwimmbecken abgelassen, damit das Wasser aus den überfluteten Kellerräumen anschließend dorthin gepumpt werden konnte.
Doch am meisten plagen Szewczenko die Schuldgefühle: "Ich fühle mich so unendlich schuldig." Schließlich habe sie vergessen, den Schlauch abzustellen. "Das war selten dämlich. Normalerweise stelle ich mir Timer oder bin immer ultraorganisiert. Ich denke für die anderen mit und rette eher Situationen. Aber jetzt flute ich alles kurz vor dem Umzug, uns sitzt die Zeit im Nacken." Sie sei nach dem Vorfall so müde und erschöpft gewesen, dass sie nicht einmal richtig weinen konnte.
In einigen Wochen wollen Szewczenko und ihr Mann Norman Jeschke mit ihren drei Kindern nach Timișoara in Rumänien ziehen. Zuvor lebte die Familie unter anderem in Bremen und Dubai. Im September hatte die ehemalige Eiskunstläuferin auf Instagram bekannt gegeben, dass sie ihr viertes Kind erwartet. Bei einer Gender-Reveal-Party vor wenigen Tagen verriet das Paar schließlich auch das Geschlecht: Die Familie bekommt einen weiteren Jungen.