Unterhaltung

Accounts von Roberts und Paltrow Schwarze übernehmen Profile weißer Frauen

imago0096687429h.jpg

Auch Gwyneth Paltrow hat ihren Instagram-Account für die gute Sache zur Verfügung gestellt.

(Foto: imago images/Pacific Press Agency)

Immer mehr Accounts von US-Prominenten werden gerade von schwarzen Frauen übernommen. Grund dafür ist die Aktion #ShareTheMicNow, mit der Schauspielerinnen wie Gwyneth Paltrow und Selma Blair oder auch Politikerin Hillary Clinton die Geschichten dieser Frauen beleuchten wollen.

Auf Instagram läuft gerade eine Aktion, die von vier erfolgreichen Frauen ins Leben gerufen wurde. Unter dem Hashtag #ShareTheMicNow ("Jetzt das Mikrofon teilen") überlassen prominente weiße Frauen aus den USA schwarzen Frauen ihre Accounts und lassen sie ihre Geschichte erzählen.

Mit dabei sind Schauspielerinnen wie Julia Roberts, Hilary Swank, Selma Blair und Gwyneth Paltrow, Influencerinnen wie Kourtney Kardashian und sogar die ehemalige First Lady und Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Insgesamt sind es mehr als 40 Promis, die bei der Aktion mitmachen.

*Datenschutz

Zu den Frauen, denen so eine Stimme gegeben wird, zählen unter anderem #metoo-Gründerin Tarana Burke, Modeexpertin Kahlana Bargfield Brown, Autorin Brittney Cooper und Alexis McGill Johnson, die Interimsleiterin von Planned Parenthood, der Non-Profit-Organisation für Sexualmedizin und Familienplanung.

So übernimmt McGill Johnson das Profil der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren sowie Cooper das von "Eat Pray Love"-Autorin Elizabeth Gilbert. Profi-Fußballerin Megan Rapinoe hat ihr Profil Bürgerrechtsaktivistin Fresco Steez überlassen.

In der Pressemittung der Organisatorinnen - das sind Unternehmerin Bozoma Saint John, die Autorinnen Luvvie Ajayi Jones und Glennon Doyle sowie Modeexpertin Stacey Bendet - heißt es, dass es das Ziel der Kampagne sei, das Leben und die Geschichten schwarzer Frauen zu beleuchten.

Auch sollen so "die Beziehungen zwischen schwarzen und weißen Frauen ausgebaut werden - damit zukünftiger Aktivismus aus diesen Verbindungen entsteht", ein Netzwerk initialisiert und gesellschaftliche Veränderungen angestoßen werden. Erreicht werden sollen damit insgesamt rund 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt.

Quelle: ntv.de, nan