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Haftantritt steht bevor Schwesta Ewa muss ohne Baby hinter Gitter

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(Foto: imago/Future Image)

Im Juni 2017 wird Schwesta Ewa zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Im Januar 2019 kommt ihr erstes Kind zur Welt. Jetzt steht der Haftantritt bevor. Ihre Tochter Aaliyah Jeyla muss allerdings draußen bleiben.

Zwei Jahre und sechs Monate Haft lautete 2017 das Urteil gegen Schwesta Ewa - unter anderem wegen Steuerhinterziehung und 35-facher Körperverletzung. In den kommenden Tagen muss die 35-Jährige laut "Bild"-Zeitung die Strafe nun antreten. Allerdings wird sie ihre neun Monate alte Tochter wohl zurücklassen müssen.

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Die JVA Willich bei Düsseldorf, in die Ewa Malanda gezwungener Maßen einziehen wird, ist nämlich keine Mutter-Kind-Einrichtung. Bislang hatte die Rapperin gehofft, Töchterchen Aaliyah Jeyla mitnehmen zu können. Seit ihrer Geburt im Januar gibt es in dem Leben der Musikerin nichts Wichtigeres mehr, wie sie regelmäßig auf Instagram mitteilt. Zuletzt postete sie ein Foto mit dem Baby auf dem Arm im Pool. Dazu schrieb sie: "Sie ist der Grund, warum mir zur Zeit alles egal ist. Warum ich jedes Interview ablehne, Auftritte absage, mein Album schleifen lasse."

Das war Mitte August. Damals fügte sie auch noch an: "Ich genieße wirklich jeden Tag mit ihr, denn ich weiß nimmer noch nicht, wann es ins Mutter-Kind-Gefängnis geht." Zu "Bild" sagte sie nun verzweifelt: "Ich kann es nicht glauben! Ich bin seit Januar Mutter." Sie habe sich seit ihrer Verurteilung immer vorbildlich verhalten, fügt sie hinzu. "Was mache ich denn nun?"

Untersuchungshaft wird angerechnet

In dem Prozess vor dem Frankfurter Landgericht ging es um den Verdacht des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, der Zuhälterei, der Körperverletzung sowie der Steuerhinterziehung. Die Skandal-Rapperin wurde schlussendlich wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger verurteilt. Vom Vorwurf der Zuhälterei wurde sie freigesprochen.

Acht Monate saß Mandala bereits in Untersuchungshaft, diese werden auf die Haftstrafe angerechnet. Abgesessen werden in der Regel auch nur zwei Drittel der Zeit. Im Falle von Schwesta Ewa bedeutet das etwa ein halbes bis ganzes Jahr Gefängnis. Angesichts ihrer aktuellen Situation ist das wohl auf jeden Fall sehr lange.

Quelle: n-tv.de, nan

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