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Vorwürfe um "Sex-Sekte" "Smallville"-Star will nichts gewusst haben

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"Ich bin zutiefst verstört und beschämt, dass ich mit NXIVM in Verbindung gebracht wurde", sagt Kreuk.

(Foto: imago/Future Image)

Kristin Kreuk bricht ihr Schweigen und äußert sich zu Vorwürfen, sie habe Frauen für eine Sex-Sekte rekrutiert. In der Gruppe ist sie tatsächlich gewesen. Doch die Schauspielerin habe das Programm als Selbsthilfe verstanden und nichts Illegales mitbekommen.

Schauspielerin Kristin Kreuk hat ihr Schweigen über ihr Engagement bei der Selbsthilfegruppe "NXIVM" gebrochen. In den USA wird der Anführer beschuldigt, eine Sekte geführt zu haben, in der Frauen angeblich als Sex-Sklavinnen missbraucht wurden. Am Montag war Keith Raniere in Mexiko festgenommen und in die USA ausgeliefert worden.

Nach Berichten, wonach Kreuk ein prominentes Mitglied der Gruppe gewesen sein soll, erklärt die 35-jährige Schauspielerin nun, dass sie nie an der Rekrutierung neuer Leute für die Sekte beteiligt gewesen war: Als sie etwa 23 Jahre alt war, schrieb sie, habe sie an einem Programm der Gruppe teilgenommen. Sie habe das als Selbsthilfekurs verstanden, der ihr geholfen habe, ihre Schüchternheit zu überwinden. Deshalb habe sie mit dem Programm weitergemacht.

Weiter heißt es: "Ich bin vor ungefähr fünf Jahren gegangen und hatte nur minimalen Kontakt zu denen, die noch dabei waren. Die Vorwürfe, ich sei im 'inneren Kreis' gewesen oder habe Frauen als 'Sex-Sklavinnen' rekrutiert, sind eklatant falsch. Während meiner Zeit habe ich nie etwas Illegales oder schändliche Aktivitäten erlebt."

Sie sei entsetzt und angewidert von dem, was über die Gruppe rausgekommen sei. "Ich bin zutiefst verstört und beschämt, dass ich mit NXIVM in Verbindung gebracht wurde. Ich hoffe, dass die Ermittlungen zu Gerechtigkeit für alle Betroffenen führen."

Quelle: ntv.de, jki/spot

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