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"Ich werde tanzen" Stars wollen Trump im Gefängnis sehen

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Keine Freunde des amtierenden US-Präsidenten: George Clooney und Cher.

(Foto: Imago / Collage: ntv.de)

Donald Trumps Tage als US-Präsident sind gezählt. Und damit auch die Tage seiner Immunität. Einige scharren bereits mit den Hufen, den 74-Jährigen vor Gericht zu bringen. Auch George Clooney und Cher sähen Trump gern in Haft.

Hollywood-Star George Clooney rechnet offenbar nicht damit, dass Donald Trump in Zukunft noch mal ein mächtiges Amt bekleiden könnte. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte er, der scheidende US-Präsident werde "ein paar Vorladungen vom Bundesstaat New York kriegen. Da kommen eine Menge Zivilklagen auf ihn zu. Ich glaube, wenn jemand aus meiner Familie an Covid-19 gestorben wäre, würde ich ihn verklagen."

Er mache sich "überhaupt keine Sorgen", dass Trump 2024 noch mal zur Wahl antreten könnte, so Clooney. Seiner Ansicht nach bestehe sogar die Möglichkeit, dass Trump hinter Gittern lande: "Ich könnte mir eher vorstellen, dass er bald in einem Overall steckt, der zu seiner Hautfarbe passt", sagte der Schauspieler mit Blick auf die orangefarbene Gefängniskleidung in den USA.

"Das wird alles spannend"

"Wenn einer fünf Konkurse hingelegt hat, wenn einer mit 200 Millionen Dollar angefangen und im Grunde alles verloren hat, und zwar um ein Vielfaches - dann gibt es da noch einiges zu entdecken. Das wird alles spannend, wenn er nicht mehr im Amt ist", erklärte Clooney.

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Vom Weißen Haus in den Knast? Donald Trump.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Mit Joe Biden als kommendem Präsidenten sieht der Schauspieler, der gerade seinen neuen Film "The Midnight Sky" bewirbt, aber nach vorne: Er glaube, das Land sei nach der Wahl "in einer viel besseren Verfassung", sagte er "USA Today". Dies sei "Joe Bidens Moment". Der Demokrat sei "ein mitfühlender, freundlicher Mann". Genau das würden die Menschen in den USA nach der Corona-Pandemie brauchen.

"Ich hasse es"

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In ein ganz ähnliches Horn stieß auch Sängerin Cher in einem Interview mit der britischen Zeitung "The Guardian". "Ich hasse es, ihn Präsident nennen zu müssen. Er tut nichts, als vor dem Fernseher zu sitzen", erklärte die 74-Jährige. Sie glaube, Trump erkenne seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl vor allem deshalb nicht an, "weil er strafrechtlich belangt werden wird, wenn er aus dem Weißen Haus raus ist“.

Auch Cher setzt darauf, dass der amtierende US-Präsident in Haft kommt: "Oh, ich hoffe doch. Ich werde tanzen.“ Sowohl Clooney als auch Cher sind als Trump-Kritiker bekannt und haben auch in der Vergangenheit dabei schon kein Blatt vor den Mund genommen.

Quelle: ntv.de, vpr/spot