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"Am A... lecken!“Stefan Mross tobt nach dem Aus von "Immer wieder sonntags"

07.09.2026, 14:10 Uhr
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Als die Kameras aus waren, verabschiedete er sich mit einer Wutrede: Stefan Mross. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Dass Stefan Mross über die Absetzung der von ihm moderierten Show "Immer wieder sonntags" nicht glücklich ist, ist bekannt. In der letzten Sendung fließen am Wochenende sogar Tränen. Bei der After-Show-Party soll Mross seiner Wut dann freien Lauf gelassen haben.

Als am Sonntagmorgen die letzte Ausgabe von "Immer wieder sonntags" in der ARD über die Bildschirme flimmerte, ging es emotional zu. "Das war 'Immer wieder sonntags'. 31 Jahre. Alles Gute", verabschiedete sich Moderator Stefan Mross mit Tränen in den Augen von seinem Publikum.

Über die Absetzung des Formats, für die der zuständige Südwestrundfunk (SWR) wirtschaftliche Gründe anführt, hatte sich der 50-Jährige in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgelassen. Die für ihn nicht nachvollziehbare Entscheidung habe ihm den "Boden unter den Füßen weggezogen". Der Sender habe sich dabei "eiskalt" verhalten.

Als nun nach der finalen Ausgabe von "Immer wieder sonntags" zur After-Show-Party geladen wurde, ging es abermals emotional zu. Diesmal soll Mross jedoch keine Tränen vergossen, sondern seinem Unmut unumwunden Luft verschafft haben. Das berichten die "Bild"-Zeitung und das Portal t-online übereinstimmend.

"Das soll kein Vorführen sein hier"

Dem "Bild"-Bericht zufolge griffen bei dem Sektempfang zunächst Intendant Kai Gniffke und Programmdirektor Clemens Bratzler für den SWR zum Mikro. In ihren Reden hätten sie die Sendung und Mross gelobt, aber auch die Absetzung des Formats zu erklären versucht.

Als dann schließlich Mross das Wort ergriffen habe, sei es zum Eklat gekommen. "Das war wie eine Bestattungsrede", erklärte der Moderator laut "Bild"-Zeitung mit Blick auf Gniffkes Ausführungen. Richtig in Fahrt geraten sei er jedoch erst, als er sich Bratzler vorgeknöpft habe, der früher selbst diverse Sendungen im SWR moderiert und in seiner Funktion als Programmdirektor Mross im Frühjahr die Absetzung von "Immer wieder sonntags" mitgeteilt hatte.

"Clemens, ich glaube, du hattest mal eine sehr unerfolgreiche Fernsehshow. Für mich kam es so rüber, als wäre das mit mir eine kleine Rache-Aktion von dir", polterte Mross laut "Bild"-Zeitung. Und weiter: "Das soll kein Vorführen sein hier, Clemens. Ich wurde auch vorgeführt! Es hieß überall, du hast mich rausgeschmissen. Ja, es war so! Aber nicht nur mich, ihr habt ein ganzes Format gestrichen. Und jetzt singt ihr hier eine Stunde lang Lobeshymnen, wie toll diese Sendung ist."

Mross verlässt den Raum

Bratzler habe ihm gegenüber erklärt, im kommenden Jahr würden auf dem bisherigen Sendeplatz von "Immer wieder sonntags" wahrscheinlich Wiederholungen der Show ausgestrahlt, wird Mross weiter zitiert. Bratzler soll dem noch während der Veranstaltung energisch widersprochen haben.

"Ich wollte heute eigentlich gar nicht auf diesen Empfang kommen. Aber ich bin es meinem Team schuldig, das seit fast 22 Jahren hier Hand in Hand mit mir gearbeitet hat. Da kann uns der Rest am A... lecken!", soll Mross zudem entfahren sein, ehe er den Raum verlassen habe - "weil hier drinnen zu viel negative Energie ist".

Ein Statement von SWR-Sprecher Jürgen Ruf zu dem Vorfall fiel laut "Bild"-Zeitung diplomatisch aus: "Bei aller verständlichen Emotionalität war und ist uns ein respektvolles Miteinander wichtig. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zu Aussagen auf einer internen Veranstaltung nicht öffentlich äußern."

Quelle: ntv.de, vpr

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