"Aus Sicherheitsgründen" Thomas Anders sagt Zypern-Auftritt nach Drohnenangriff ab

Wegen der eskalierenden Lage im Nahen Osten muss Thomas Anders ein geplantes Konzert auf Zypern verschieben. Der Schlagersänger wollte dort am Freitag auftreten. Doch das Risiko war zu hoch.
Thomas Anders verschiebt einen geplanten Auftritt auf Zypern. Der einstige Modern-Talking-Star wollte am Freitag in Limassol an der Südküste der Insel auftreten. Auf seinem Instagram-Kanal teilte sein Team jetzt aber mit: "Aufgrund der aktuellen militärischen Situation im Nahen Osten wird das Konzert von Thomas Anders aus Sicherheitsgründen auf den 24. September verschoben. Wir bitten, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen." Bereits gekaufte Tickets behalten für den neuen Termin im Herbst ihre Gültigkeit.
Hintergrund der Entscheidung ist ein Vorfall in der Nacht zum 2. März, als eine Drohne iranischer Bauart auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Akrotiri im Süden Zyperns einschlug - nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Limassol entfernt. Laut britischen und zyprischen Behörden gab es keine Verletzten, lediglich leichte Sachschäden. Die Vorfälle stehen im Zusammenhang mit der aktuellen militärischen Eskalation im Nahen Osten, nachdem Israel und die USA Angriffe auf den Iran gestartet hatten.
Tour zum Modern-Talking-Jubiläum geht weiter
Der verschobene Auftritt in Monte Caputo in Limassol ist Teil der Tournee "Thomas Anders singt Modern Talking", mit der der Sänger das 40-jährige Bestehen der Hits von Modern Talking begeht. Auf dem Programm stehen von ihm neu interpretierte Klassiker des ehemaligen Duos mit Dieter Bohlen sowie weitere bekannte Songs aus seiner Hochzeit in den 1980er-Jahren.
Die Tour führt Thomas Anders schon seit 2025 und noch das ganze Jahr durch mehrere europäische Länder, darunter natürlich Deutschland oder Österreich, aber auch Polen, Schweden und eben auf Zypern. Im vergangenen Jahr absolvierte er unter anderem Auftritte in Vietnam oder in den USA. Der nächste planmäßige Termin ist jetzt am 10. März in der rumänisches Hauptstadt Bukarest.