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Trauerfeier für Rapper Tödliche Schüsse bei Trauerfeier für Hussle

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Bei der Feier verurteilte etwa Rapper Snoop Dogg Waffengewalt und lobte Hussle als Friedensaktivisten.

(Foto: REUTERS)

Mehr als 20.000 Menschen kommen in Los Angeles zur Trauerfeier für Nipsey Hussle. Ende März wird der Rapper nach einem Streit erschossen. Doch am Rande der Prozession fallen erneut tödliche Schüsse.

Freunde, Fans und Angehörige des erschossenen Rappers Nipsey Hussle haben bei einer großen Trauerfeier von dem Musiker Abschied genommen. Ins Staples Center in Los Angeles kamen nach US-Medienberichten mehr als 20.000 Menschen.

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Tausende säumten die Straßen, als der Sarg mit Hussles Leichnam nach der Trauerfeier auf einer Strecke von 40 Kilometern durch mehrere Stadtteile von Los Angeles gefahren wurde. Dabei fielen Polizeiangaben zufolge erneut tödliche Schüsse aus einem fahrenden Auto heraus: Ein Mensch wurde getötet, drei weitere verletzt. "Wir müssen diese sinnlose Gewalt stoppen", twitterte der Polizeichef von Los Angeles, Michel Moore.

Rapper Snoop Dogg würdigte seinen Kollegen als liebenswerten Menschen, der sich für die Versöhnung von rivalisierenden Banden stark gemacht habe. Stevie Wonder spielte Songs wie "Rocket Love" und "Tears in Heaven". Der Sänger mahnte vor Waffengewalt. Es seien schon genug Menschen durch Waffen getötet worden, sagte Wonder. Es wurde auch ein Brief von dem früheren US-Präsidenten Barack Obama verlesen, der darin Hussles Wandlung zu einem Friedensaktivisten als Vorbild für junge Menschen würdigte.

Hussle hatte sich gegen Bandenkriminalität engagiert

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Nipsey Hussle war bei den diesjährigen Grammy Awards für das beste Rap-Album nominiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Prozession führte auch an dem Bekleidungsladen vorbei, dessen Mitbesitzer Hussle war. Dort war der Musiker Ende März erschossen worden. Der mutmaßliche Täter war nach Angaben der Polizei mit dem Rapper in Streit geraten. Zwei Tage nach der Tat wurde der 29-jährige Verdächtige festgenommen und wegen Mordes angeklagt. Er plädierte vor Gericht auf nicht schuldig.

Mit "Victory Lap" war Hussle bei den diesjährigen Grammy Awards für das beste Rap-Album nominiert. Hussle, der nach eigenen Angaben einst selbst in einer berüchtigten Straßengang war, hatte sich neben der Musikerkarriere in seiner Gemeinde gegen Bandenkriminalität engagiert.

Quelle: n-tv.de, aeh/dpa