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"Sie hatten Sex"US-Gesundheitsminister bändigt Schlangen und trotzt Bissen

26.05.2026, 21:56 Uhr
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Robert F. Kennedy Jr. bei einer Senatsanhörung. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Die Warnungen seiner Frau ignoriert er und begibt sich in den Nahkampf mit zwei Schlangen: US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. zeigt mal wieder, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. ist immer wieder für eine aufsehenserregende Geschichte gut - und das immer wieder im Zusammenhang mit Tieren. So soll er Medienberichten zufolge Mitte der 90er-Jahre an einem Strand mit einer Kettensäge einen toten Wal enthauptet haben. Seine damals sechsjährige Tochter Kick soll Zeugin des Schauspiels geworden sein. Sie erinnerte sich später in einem Interview, dass er den Kopf mit Seilen auf dem Dach des Familienvans befestigt habe.

"Jedes Mal, wenn wir auf der Autobahn beschleunigten, ergoss sich Flüssigkeit aus dem Wal über die Fenster des Autos, und es war das Ekelhafteste, was es auf der Welt gibt", so Kick Jahre später in einem Interview. "Wir hatten alle Plastiktüten über den Köpfen mit herausgeschnittenen Mundlöchern, und die Leute auf der Autobahn zeigten uns den Stinkefinger, aber das war ganz normaler Alltag für uns."

Den Kennedy-Tieranekdoten, von denen es noch welche zu (teils bereits toten) Hunden und Bären und Vögeln gibt, wurde nun eine weitere aus dem Reich der Repitlien hinzugefügt - die zugegebenermaßen etwas weniger martialisch ist als die mit dem Wal.

Schwarznattern vs. Kennedy

In einem Video, das der 72-Jährige selbst via X teilt, fängt er nach eigenen Angaben zwei Schwarznattern ("Black Racers") und entsorgt sie von der Terrasse des Florida-Anwesens von Mehmet Oz, einem wichtigen Gesundheitsberater Donald Trumps. Im Video ist zu sehen, wie Kennedy Jr. die beiden Kriechtiere zeitgleich mit beiden Händen zu fassen bekommt. Sie winden und schlängeln sich aber in seinem Griff uns lassen sich zweitweise kaum von der dunkelblauen Krawatte unterscheiden, die von Kennedys Hemdkragen hängt.

Mehrmals versuchen die Schlangen nach Kennedy zu beißen. Der lässt sich aber nicht irritieren. Vermutlich ist dem Naturburschen unter den Trump-Ministern bekannt, dass Schwarznattern nicht giftig sind.

Ehefrau außer sich

Die Tonspur gibt aber preis, dass Kennedys Ehefrau Cheryl Hines, die laut seiner Videobeschreibung zugegen ist, äußerst besorgt reagiert. Sie fragt "Bobby, warum?", konstatiert "Du bist bescheuert" und fleht schließlich "Schatz, Schatz, lass sie gehen! Oh mein Gott. Bobby, bitte!" Eine weitere männliche Stimme sagt im Hintergrund "Sie hatten Sex" und "Jesus, ihre Münder sind riesig."

Ob und wie Kennedy Jr. die Schlangen dann entsorgt, ist im Video nicht zu sehen. Dafür brechen die Wellen vor dem Luxus-Anwesen, die Brandung tönt und der 72-Jährige Gesundheitsminister lächelt zwischen in weiß gehaltenen Luxusmöbeln an einem wohl ganz normalen Tag im "Sunshine State" Florida.

Quelle: ntv.de, mpe

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